FCG-GÖD-Bundeskongress: Neugebauer: Durch die GÖD ist unser Land in guter Hand

Neugebauer schlägt Norbert Schnedl als neuen GÖD-Vorsitzenden vor – „Bleibe an Bord und stehe zur Verfügung, wo dies gewünscht ist“

Wien (OTS/FCG) - Die Öffentlichen Dienste und ihre Krisenfestigkeit, auch in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen, hob der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, in seinem Bericht beim FCG-Bundeskongress Öffentlicher Dienst hervor. Während – angesichts von Banken-, Finanz- oder Flüchtlingskrisen -wahrscheinlich das Wort ‚Krise‘ wohl zum Unwort dieser Jahre“ werde, verwies Neugebauer darauf, dass „es mit den öffentlichen Diensten einen Pol gibt, der alles zusammenhält und für Stabilität sorgt – als Gegenpol zur politischen Mieselsucht“, betonte der GÖD-Vorsitzende.

In diesem Zusammenhang betonte der GÖD-Vorsitzende die Wichtigkeit einer starken politischen Mitte für eine funktionierende Gesellschaft. Denn „Rufe nach dem starken Mann“, wie sie derzeit im Boulevard laut würden, „kommen oft von jenen, die zu faul sind, sich selbst zu engagieren“, so Neugebauer. In einer Demokratie jedoch sei anderes wesentlich: „Miteinander reden, Vorurteile überwinden – und gemeinsam handeln“, betonte Neugebauer auch den Wert der Sozialpartnerschaft für die Entwicklung und Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

Der GÖD verliehen mehr als 240.000 Mitglieder „eine Stabilität, die wichtig ist“ – auch für kommende Verhandlungen etwa für ein neues Dienstrecht. In den 19 Jahren, die Neugebauer nun der GÖD vorstehe, seien ihm als visavis 15 verschiedene Minister und Staatssekretäre gegenübergesessen – und jedesmal dauere es erneut, in den Arbeitsmodus zu finden.

Lösungswege zu den Herausforderungen der kommenden Jahre habe die GÖD in ihrem Leitantrag zum Bundeskongress skizziert. Wichtig sei es, „nicht erst dann Ressourcen zuzugestehen, wenn etwas passiert“, formulierte Neugebauer eine „zentrale Forderung über alle Berufsgruppen“. Zudem gebe es Kapitel zu den Bereichen Pensionen, Gesundheitsvorsorge und Bildung, Digitalisierung sowie der „permanenten Aufgabe“ Verwaltungsreform.

Der Bundeskongress der GÖD bringe in den kommenden Tagen auch personelle Weichenstellungen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. Nach vertraulichen Gesprächen in den vergangenen Monaten, denen Neugebauer vorangestellt habe, sich als Vorsitzender der GÖD zurückziehen zu wollen, „sind wir übereingekommen, Dr. Norbert Schnedl als nächsten Vorsitzenden vorzuschlagen“, sagte Neugebauer, der auch den Vorteil der Personalunion von ÖGB-Bundesfraktion und GÖD-Vorsitz hervorstrich. Auf vielfache Bitte aus der Kollegenschaft werde er, Neugebauer, aber „an Bord“ bleiben – „wenn Ihr dafür seid“, betonte der GÖD-Vorsitzende, und „stehe überall dort, wo mein Einsatz gewünscht ist, zur Verfügung“.

Abschließend bedankte sich Neugebauer bei zahlreichen Wegbegleitern in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz. „Wir können mit Recht sagen: Durch die GÖD ist unser Land in guter Hand!“

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