Umdasch Foundation unterstützt Integrationsprojekt

Wien/Amstetten (OTS) - Die Umdasch Foundation – eine Initiative der Amstettner Umdasch Group – unterstützt weltweit Projekte zur Aus- und Weiterbildung, um speziell jungen Menschen mit bildungsfernem Hintergrund Chancen zu ermöglichen und Perspektiven zu eröffnen. Das auf der Biennale 2016 vorgestellte Social- Furniture Projekt der EOOS-Architekten ist eines davon.

In der von der Caritas geführten und betreuten Einrichtung im Haus Erdberg gestalten sich Flüchtlinge seit einigen Monaten ihre Lebensräume selbst. In einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt entstehen Möbel für die Unterkunft – von Stühlen und Tischen, über ganze Küchen, bis hin zur Einrichtung eines Friseurstudios. Neben dringend benötigtem Mobiliar werden so vor allem auch Perspektiven für Flüchtlinge geschaffen, wie der heutige Vor-Ort-Besuch mit Andreas J. Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Umdasch Group und Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien zeigte.

Gebaut werden die Möbel von den Bewohnern selbst, gemeinsam mit dem Social-Furniture Projekt-Team. Der Bedarf ist groß, beheimatet das Haus Erdberg aktuell doch knapp 600 Klienten. Und auch das Interesse an der Mitarbeit ist ungebrochen. Was die Arbeit in der Werkstatt bewirkt, lässt sich bereits an handfesten Beispielen festmachen.

Möbel mit Perspektive

Möglich gemacht hat das Projekt erst die Umdasch Foundation, die ein Produkt der Tochterfirma Doka – die bekannten gelben Schalungsplatten – kostenlos zur Verfügung stellt. „Mit der Umdasch Foundation sind wir dort aktiv, wo weitsichtig Zukunft gestaltet wird“, so Andreas J. Ludwig und ergänzt: „Genau das lag bei diesem Projekt sofort auf der Hand, weil bei jungen Menschen dadurch auch das Interesse für das Handwerk und Berufe, wie die Möbeltechnik oder die Architektur, geweckt wird.“

"In diesen Tagen stehen wir als Hilfsorganisation vor der Frage, wie wir Menschen auf der Flucht menschenwürdig unterbringen können und vor allem wie Integration gelingt. Ein Dach über dem Kopf ist das wichtigste. Aber wenn wir Ankommen und Integration auf einen guten Weg bringen wollen, ist ein Dach allein zu wenig. Da geht es dann ganz rasch um die Frage, wie wird Zusammenleben konkret ausgestaltet. Dank innovativer Kooperationspartner wird das Haus Erdberg gerade zu einem Ort, wo man unter Zusammenleben mehr versteht als nur ein Dach über dem Kopf zu haben", so Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien.

Dass das Projekt neben Möbeln vor allem auch Chancen schafft, zeigt das Beispiel von Hadi Mirzaei, der vor einem Jahr aus dem Irak nach Österreich flüchtete. Der gelernte Friseurmeister konnte sich im Flüchtlingshaus Erdberg ein kleines Friseurstudio mit den selbstgebauten Doka-Möbeln einrichten. Nicht nur, dass er damit wieder seiner großen Leidenschaft und seinem Beruf nachgehen kann. Er sieht so auch eine reelle Chance, in Österreich Fuß fassen zu können. „Natürlich geht es hier darum, dass wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Für uns ist es aber weit mehr als das. Die Integration von Flüchtlingen ist ein zutiefst unternehmerisches Thema. Und Bildung ist der Schlüssel dafür. Wir brauchen in erster Linie viele gut ausgebildete Mitarbeiter, um uns am Weltmarkt behaupten zu können. Daher sehen wir solcherart Engagement als Investment in unsere erfolgreiche Zukunft. Wenn daraus, wie im Fall von Hadi Mirzaei, wiederum Unternehmertum entsteht, schafft das Beschäftigung und Wohlstand und ist daher gleich mehrfach sinnvoll.“

Umdasch Group forciert soziales Engagement

Die Umdasch Foundation ist eine Initiative von Hilde Umdasch und Alfred Umdasch, beide Eigentümer der Umdasch Group. Sie unterstützt weltweit Aus- und Weiterbildungsprojekte in ihren Unternehmen Doka Group und Umdasch Shopfitting Group. Aber auch Initiativen, die sich mit den Themen Bildung und Wissensvermittlung beschäftigen. Das sind häufig Projekte für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus oder mit Migrationshintergrund. Gefördert werden aber auch Begabungen und Talente, etwa mit dem jährlichen Josef-Umdasch-Forschungspreis im Wert von 50.000,- oder zahlreichen Kooperationen mit Studien- und Forschungseinrichtungen.

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Rückfragen & Kontakt:

Evi Roseneder - Director Corporate Communication
Umdasch Group AG
Josef Umdasch Platz 1, 3300 Amstetten
Tel.: +43 664 88384393
E-Mail: evi.roseneder@umdasch.com

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