Industrie: Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus rücken

IV-GS Neumayer: Von höherer Wettbewerbsfähigkeit profitieren Arbeitgeber UND Arbeitnehmer – Unternehmen entlasten, Beschäftigung sichern

Wien (OTS) - „Österreich leidet an einer mittlerweile chronischen Investitionsschwäche im privaten Sektor, zählt in der EU zu den Wachstumsschlusslichtern und ist mit ständig weiter steigender Rekordarbeitslosigkeit konfrontiert. Im europäischen Vergleich sind wir in den letzten drei Jahren von Platz 1 auf 9 zurückgefallen und zählen damit zu drei EU-Mitgliedsländern, in denen die Arbeitslosigkeit weiter steigt. Angesichts dieser Zahlen muss die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit oberstes Ziel sein – sowohl für Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreterinnen und - vertreter“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), heute Montag anlässlich der 2. Verhandlungsrunde zwischen dem Fachverband der Metall- und Maschinenwarenindustrie und den Gewerkschaften. Österreichs Betriebe und ihre Beschäftigten müssten heute andere und zum Teil völlig neue Herausforderungen bewältigen: In einem zunehmend volatiler werdenden Umfeld, das von immer stärkerer Internationalisierung und Digitalisierung gekennzeichnet sei, benötigten die Unternehmen planbare und vor allem auf der Kostenseite wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Dies sei Voraussetzung, um das Vertrauen in den Standort wiederherzustellen und die Investitionszurückhaltung in Österreich zu überwinden.

In anderen Ländern, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert seien, wie etwa Finnland, würden Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite gemeinsam nach Lösungen suchen, um Unternehmen zu entlasten und damit Beschäftigung zu sichern sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu ermöglichen. „Statt jahrzehntealter Rituale brauchen wir neue und vor allem individuelle Lösungsansätze und Ideen, wie Österreichs Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im internationalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich arbeiten können“, so der IV-Generalsekretär, der auf die hohe Technologie- und Exportorientierung der Unternehmen im Bereich der Maschinen- und Metallwarenindustrie hinwies. Zentrale Frage müsse sein, wie Industrie und Beschäftigung in unserem Land wieder gestärkt werden könne. Dass die Unternehmen voll auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen und in diese investieren würden, zeige die aktuelle IV-Qualifikationsbedarfserhebung 2016: So zähle Österreich zu den Vorzeigeländern in Sachen betriebliche Aus- und Weiterbildung. Pro Jahr investierten Unternehmen rund 1,4 Milliarden Euro in die Fortbildung ihrer Beschäftigten.

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