Bernhard Paul auf Ö3 über den Zwist mit Marietta Deix: „Ich habe Manfreds Ehrengrab nicht organisiert, um berühmt zu werden.“

Wien (OTS) - Das Wien-Gastspiel der Circus Roncalli-Jubiläumstournee „40 Jahre Reise zum Regenbogen“ haben bereits 60.000 Zuseher/innen gesehen, heute war Roncalli-Mastermind Bernhard Paul gemeinsam mit seinen Töchtern Lili und Vivi - die das Zirkus-Imperium einmal übernehmen sollen - zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir“. Dabei kommentierte Bernhard Paul auch die Gerüchte, er wäre mit der Witwe seines engen Freundes Manfred Deix, der im Juni verstorben ist, zerstritten. Er bestätigte, es gäbe eine Missstimmung zwischen ihnen, Grund wäre Deix‘ Ehrengrab, das Paul organsiert hatte und die mediale Aufmerksamkeit rund um das Begräbnis. Der Zirkusdirektor dazu auf Ö3:
„Ich habe gedacht, ein Ehrengrab ist etwas, wo man ein bisschen unsterblich wird und das hat Manfred verdient. Deshalb habe ich im Rathaus angerufen und das ist auch durchgegangen. Irgendwer hat sie da aufgehetzt und gesagt: ‚Der will wieder Reklame für seinen Zirkus machen.‘ So ein Scheißdreck. Das habe ich wirklich nicht notwendig, dass ich durch den Tod eines Freundes Reklame mache, indem ich mich dafür einsetze, dass er ein Grab bekommt am Zentralfriedhof. Das ist eine typische Wiener Gemeinheit.“ Jetzt hat Bernhard Paul einen Freund gebeten, ein Treffen zwischen der Witwe und ihm für eine Aussprache zu organisieren. „Es gibt immer Leute, die sich einmischen und irgendwelche Vermutungen. Ich habe jedenfalls sicher nicht meinen Teil dazu beigetragen, dass Manfred Deix am Zentralfriedhof in einem Ehrengrab der Stadt Wien liegt, um berühmt zu werden. Das war ich schon vorher."

In Ö3-„Frühstück bei mir“ sprachen Bernhard Paul und seine Töchter mit Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl auch über die Übergabe des Zirkus-Imperiums: „Es ist ein Prozess, der dauert länger. Zirkus ist ja kein einfaches Metier, es sind ja auch viele Zirkusse in letzter Zeit kaputtgegangen. Wir sind eine Spedition, eine Vorverkaufszentrale, wir haben eine Kostümwerkstatt, eine Schlosserei, eine Tischlerei, wir sind ein PR-Unternehmen, eine Werbeagentur. Ich bin derzeit dabei, meine älteste Tochter Vivi in PR und Werbung einzuarbeiten, nehme sie zu Pressekonferenzen mit.“ Seine Töchter Vivi und Lili, beide derzeit als Artistinnen in der Manege, meinten jedenfalls einstimmig: „Wir wissen, dass wir in große Fußstapfen treten werden, haben einen großen Respekt vor der Aufgabe. Unser Vater ist unser Idol.“

Ö3-„Frühstück bei mir“ – das große Interview der Woche, Persönlichkeiten ganz persönlich – jeden Sonntag von 9.00 bis 11.00 Uhr im Hitradio Ö3 und zum Nachhören online auf oe3.ORF.at.

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