Doris Hahn: Lehre hat Zukunft

Information der SchülerInnen über Ausbildungsmöglichkeiten verbessern

St. Pölten (OTS) - „Die heimische Wirtschaft bietet ein unglaublich breites Spektrum an Lehrberufen an, trotzdem wollen viele Jugendliche eher traditionelle Berufe ergreifen. Oft spielt dabei die mangelnde Information eine Rolle, wie vielfältig die Palette möglicher Berufsfelder ist. Eine entsprechende Information bereits in der Pflichtschule ist daher von immenser Bedeutung. Es gibt bereits jetzt zahlreiche Angebote in den Pflichtschulen bis hin zu Schnupperlehren (oder Berufspraktischen Tagen), dieses Angebot müsste aber noch weiter ausgebaut werden. Schließlich sollen die jungen Leute eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben beeinflusst. Dabei können sie jede nur mögliche Unterstützung brauchen“, betont SPNÖ-ArbeitnehmerInnensprecherin LAbg. Doris Hahn, MEd, MA.

„Wir müssen aber auch die Lehre selbst laufend weiterentwickeln und für die Jugendlichen attraktiver machen. Die Möglichkeit der Lehre mit Matura ist dazu ja schon ein bedeutender Schritt gewesen. Denn es ist wichtig, den jungen Menschen nicht nur in Berufsschule und Betrieb das notwendige handwerkliche Rüstzeug mitzugeben, sondern ihnen ein möglichst breites Wissen mit auf ihren Lebensweg zu geben. Dazu zählt auch, den Weg hin zu einer trialen Ausbildung anzustreben. Dabei sollen nicht nur der Betrieb und die Berufsschule die Qualifizierung der zukünftigen Fachkräfte übernehmen, sondern ein Drittel der Ausbildung soll überbetrieblich erfolgen. Damit wird nicht nur der ausbildende Betrieb entlastet, sondern den Jugendlichen auch ein breiterer Blick auf den eigenen Beruf ermöglicht“, so Hahn weiter.

„Wenn junge Menschen sich für einen Beruf entscheiden, dann spielen auch die Chancen der Weiterentwicklung eine wichtige Rolle. Daher wäre es auch wichtig, den Lehrlingen verstärkt die Möglichkeit zum Erwerben von Zusatzqualifikationen anzubieten, zum Beispiel Fremdsprachen oder etwa im IT-Bereich. Junge Leute wollen sich nicht auf einem Weg festgenagelt fühlen und je breiter das Ausbildungsangebot in der digitalisierten Arbeitswelt ist, desto besser kann das vermieden werden. Ein triales Ausbildungssystem, das die jungen Menschen mit einem breiten Kompetenzprofil ausstattet, wäre für alle gut – für die Jungen Menschen, um deren Zukunft es schließlich geht, aber auch für die Betriebe und den Wirtschaftsstandort Österreich“, so Hahn abschließend.
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