Vom Spielfeld ins Krankenbett

Wenn der Sport zum Risiko wird

Wien (OTS) - Sport ist gesund, daran besteht kein Zweifel. Trotzdem kann es – sowohl beim Hobbysportler wie auch beim Profi – zu Unfällen kommen. Dann sind die Spezialistinnen und Spezialisten aus der Sportmedizin gefragt. Im neuen „Vinzenz magazin“ kommen sie zu Wort. 

Im alpinen Skilauf und beim Fußball gibt es die meisten Unfälle, jeweils über 37.000 sind es pro Jahr. Aber auch Radfahren, Bergsteigen oder Eislaufen bringen Sportlerinnen und Sportler immer wieder ins Krankenhaus. Dadurch entstehen für das Gesundheitssystem hohe Kosten. Allerdings – und das muss betont werden – wesentlich geringere Kosten als durch die Folgeerscheinungen von Übergewicht und Bewegungsmangel. Es gilt also auch aus volkswirtschaftlicher Sicht: Sport lohnt sich. 

Sollte trotzdem einmal etwas passieren, ist eine entsprechende Versorgung unerlässlich – am Unfallort, später beim Spezialisten und schließlich bei der Rehabilitation. Aber nicht nur Unfälle führen ins Krankenhaus. Auch dauerhafte Fehlstellungen, falsche Laufschuhe oder Fahrradrahmen verursachen Schmerzen und spätere gesundheitliche Schäden. 

Verschiedene Sportarten zeigen durchaus Häufungen bei spezifischen Verletzungsbildern. So betreffe zum Beispiel jede fünfte Verletzung beim Skifahren die Hand oder die Schulter, sagt Dr. Werner Anderl, Primar der orthopädischen Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien. Beim Fußball sind die Knie – Meniskus, Kreuz- und Seitenband – besonders betroffen. Beim Eislaufen sind es vor allem Handgelenksbrüche, die beim Abfangen des Sturzes entstehen. 

Tipps zur Vermeidung von Sportunfällen gibt Oberarzt Dr. Gerald Loho, Orthopäde und Unfallchirurg im Herz-Jesu Krankenhaus: „Drei Punkte sind entscheidend: körperliche Fitness, angemessene Schutzkleidung und – der wichtigste Faktor – eine gesunde Selbsteinschätzung.“ Primar Dr. Christian Angleitner vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried ergänzt: „Zu oft wird das Hauptaugenmerk beim Training auf Kraft und Ausdauer gelegt. Regelmäßiges Dehnen für die Beweglichkeit kommt dabei zu kurz.“ 

Speziell Radfahrerinnen und Radfahrern gibt der Sportwissenschaftler Ing. Dr. Andreas Kranzl vom Labor für Gang- und Bewegungsanalyse im Orthopädischen Spital Speising im „Vinzenz magazin“ wichtige Tipps.
 

Divertikulitis – wenn sich der Darm nach außen kehrt

Plötzlich auftretende Bauchschmerzen, typischerweise im linken Unter- und Mittelbauch, Fieber und ein schweres Krankheitsgefühl sind Anzeichen, dass sich Divertikel entzündet haben.  

Je älter wir werden, desto öfter kommt es zu Ausstülpungen in der Darmwand, sogenannten Divertikeln. Und die können sich entzünden, weil sich in diesen kleinen Höhlen mit dem Kot auch schädliche Bakterien ansammeln. 

Oberarzt Dr. Günter Michael Wimberger von der Darmambulanz des Krankenhauses Göttlicher Heiland in Wien beantwortet im „Vinzenz magazin“ Fragen zu Symptomen, zur Diagnose und vor allem zur Behandlung dieser Entzündung, wann eine medikamentöse Behandlung ausreicht und wann ein operativer Eingriff nötig ist. 

Bei der Prävention spielt natürlich die Ernährung eine große Rolle. Ballaststoffarme Kost und Übergewicht steigern das Risiko für eine komplizierte Divertikelerkrankung. 

„Strategie 2020“

Die Krankenhäuser der Vinzenz Gruppe in Wien werden im Zuge eines Reformpakets innerhalb der nächsten vier Jahre zu Fachkliniken ausgebaut. Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien wird zur Fachklinik für den gesamten Verdauungstrakt und urologischen Bereich, für Onkologie und Psychosomatik, das St. Josef-Krankenhaus zu einem Eltern-Kind-Zentrum und einer Fachklinik für Onkologie. Das Herz-Jesu Krankenhaus wird zur orthopädischen Fachklinik mit hoher internistischer Expertise in Rheumatologie, Osteologie und Remobilisation ausgebaut, während das Orthopädische Spital Speising seine Rolle als orthopädische Fachklinik mit langer Tradition und Erfahrung für alle Erkrankungen des Bewegungsapparates noch festigt. Das Krankenhaus Göttlicher Heiland wird zur Fachklinik für Gefäßmedizin und Herzerkrankungen, Neurologie sowie Chirurgie, insbesondere für den älteren Menschen.   

Die neueste Ausgabe des „Vinzenz magazins“ mit diesen und vielen weiteren interessanten Beiträgen steht ab sofort zum kostenlosen Download im PDF-Format unter http://www.vinzenzgruppe.at/die-vinzenz-gruppe/vinzenz-magazin/ zur Verfügung.

Zur aktuellen Ausgabe:
Vinzenz magazin Ausgabe 3/16

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