SP-Haase: Und täglich grüßt eine ahnungslose FPÖ Wien

FP-Mahdalik und -Heinreichsberger wollen Projekt abdrehen, ohne BürgerInnen zu befragen

Wien (OTS/SPW) - „Und täglich grüßt eine uninformierte FPÖ. Wie schon so oft in der Vergangenheit, zeigt sich auch diesmal wieder, dass das Verdrehen von Tatsachen ganz offenbar zum Tagesgeschäft der FPÖ Wien gehört. Anders sind die aktuellen Aussagen von FP-Mahdalik und FP-Heinreichsberger rund um die von den Anrainerinnen und Anrainern geforderten Parkplätze beim Ottakringer Bad nicht zu verstehen“, reagiert die SPÖ-Klubvorsitzende aus Ottakring, Susanne Haase, auf eine aktuelle Aussendung der FP-Bezirksabgeordneten.

„Herrn Mahdalik dürfte gänzlich entgangen sein, dass es sich bei der Thematik um eine Wohnsammelgarage für Anrainerinnen und Anrainer handelt. Von frei verfügbaren Stellplätzen – wie sie die FPÖ gerne propagiert – kann nicht die Rede sein. Das wurde auch mehrmals in den Gesprächen, die Mahdalik in seiner PR-Aussendung zitiert, betont“, erklärt Haase den Sachverhalt und sagt, dass das Verkehrsaufkommen durch eine Wohnsammelgarage wesentlich verringert werden könnte. Die AnrainerInnen müssten so keine Zeit mehr mit der Suche von Parkplätzen verbringen.

„Mich wundert, dass Herr Mahdalik – trotz seiner etwas späten Reaktionszeit zu dem Thema – scheinbar in die Zukunft schauen und das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, die dazu in Auftrag gegeben wurde, bereits vorhersagen kann. Eventuell kann er uns ja an seiner Weisheit teilhaben lassen, um uns viel Aufwand zu ersparen“, zeigt sich die SP-Klubvorsitzende über die hellseherischen Fähigkeiten des FP-Bezirksabgeordneten erstaunt.

„Nachdem die Herrschaften in der letzten Bezirksausschusssitzung anscheinend nur körperlich anwesend waren, erteilt die SPÖ Ottakring gerne Nachhilfe: So wurde die Bezirksvorstehung bei zahlreichen Veranstaltungen aktiv ersucht, zu prüfen, ob ein Nahversorger im Bereich des Ottakringer Bades möglich ist. Auch trafen in der Bezirksvorstehung Unterschriftenlisten mit über 300 Unterschriften von Anrainerinnen und Anrainern mit dem gleichen Anliegen ein. Der Wunsch nach einem Nahversorger und einer Wohnsammelgarage im Bereich des Ottakringer Bades, kam also von den AnrainerInnen selbst“, erläutert Haase, und führt fort: „In einem weiteren Schritt wurden einige Nahversorger kontaktiert, von denen einer Interesse zeigte. Nun wird das Projekt auf seine Machbarkeit geprüft. Dieser Prozess kann bis zu zwei Jahre dauern.“

Laut Haase befindet man sich in einer Vorprojektphase. Dazu Haase:
„Wenn alle Punkte geprüft und abgesegnet sind, wird das Projekt den Anrainerinnen und Anrainern vorgelegt, die anschließend die Möglichkeit haben, darüber abzustimmen.“ Die AnrainerInnen im Vorhinein bindend zu befragen, ohne die Sicherheit zu haben, dass die Machbarkeitsstudie positiv ausgeht, macht für Haase keinen Sinn.

Die SPÖ-Ottakring steht dem Projekt völlig unparteiisch gegenüber. Die AnrainerInnen wüssten am besten, ob der Bedarf für einen Supermarkt da ist oder nicht.

„Es wurde mehr als klar kommuniziert, dass das Projekt nur im Rahmen einer AnrainerInnenbefragung in Betracht gezogen wird, da Bezirksvorsteher Prokop im Bezirk immer größten Wert auf die Beteiligung der Bewohnerinnen legt. Gäbe es also bereits ein tatsächliches Projekt, so wären die AnrainerInnen- wie bei der bereits zwei Mal ausgesendeten AnrainerInneninformation betont-längst befragt worden“, schließt SP-Haase.

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