LR Gerhard Köfer: Zwei Generationen bezahlen für desaströse Heta-Verhandlungen

Gestaltungsspielraum kommender Generationen umfasst nur mehr das Notwendigste

Klagenfurt (OTS) - Bezugnehmend auf die heutige Mitteilung des Kärntner Ausgleichszahlungsfonds, wonach die notwendigen Quoten für die Annahme des Angebotes durch die Gläubiger bereits erreicht wären, findet Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer einmal mehr sehr klare Worte: „Finanzminister Schelling hat mit der Heta-Lösung Landeshauptmann Kaiser und Finanzreferentin Schaunig erfolgreich über den Tisch gezogen. Jetzt müssen unsere Enkel und Urenkel für dieses katastrophale Verhandlungsergebnis, oder besser gesagt, für das vom Bund vorgesetzte „Ergebnis“, büßen und werden über Jahrzehnte zur Kassa gebeten. Der Gestaltungsspielraum kommender Generationen umfasst nur mehr das Notwendigste.“

Köfer erinnert heute zudem daran, dass unter Spindelegger eine Lösung für die Hypo/Heta-Problematik mit maximal 500 Millionen Euro, sprich mit der Auflösung des Zukunftsfonds, zur Diskussion gestanden sei:
„Heute sind die Kärntner Steuerzahler bei einer Belastung von 1,2 Milliarden Euro angelangt. Angesichts dieser Zahl ist jede Form von Jubel oder Aufbruchsstimmung völlig unangebracht.“ Er, Köfer, erwarte sich, dass die Koalition am Montag endlich ein schlüssiges und glaubwürdiges Konzept vorlegt, wie diese enorme Summe für die „Heta-Lösung“ künftig finanziert werden soll. „Die Bürger unseres Landes haben ein Recht darauf, zu erfahren, mit welchen Einschnitten und Entbehrungen sie künftig werden leben müssen“, betont Köfer abschließend.

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