Kindernothilfe startet Soforthilfe in Haiti

Nach dem verheerenden Wirbelsturm „Matthew“ in Haiti stellt die Kindernothilfe 70.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung.

Wien/Duisburg (OTS/www.kindernothilfe.at) - „Die Lage der Menschen, besonders in den unzugänglichen Regionen im Südwesten, ist dramatisch“, sagt Kindernothilfe-Geschäftsleiter Gottfried Mernyi. „Viele Familien haben sich von dem schweren Erdbeben 2010 noch nicht erholt und jetzt wieder alles verloren.“

Besonders schlimm betroffen ist der Westen Haitis. Dort vernichtete der Hurrikan mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h Ernten und zerstörte die Häuser von Tausenden Familien. Die Lebensgrundlage vieler Menschen ist bedroht. Vor allem Nahrungsmittel und sauberes Wasser fehlen. Kurzfristig geht es nun um die Notversorgung der Menschen, mittelfristig darum, den durch den Hurrikan verursachten Verlust der Ernte auszugleichen. Ein mühsam aufgebautes Projekt zur Salzgewinnung im Nordwesten Haitis etwa sei durch die meterhohen Wellen buchstäblich weggeschwemmt worden, berichten lokale Kindernothilfe-Partner.

Die Kindernothilfe ist seit 1973 in Haiti aktiv und unterstützt dort aktuell rund 16.300 Kinder in 14 verschiedenen Projekten.

Die Kindernothilfe bittet für die Soforthilfemaßnahmen um Spenden.

Spendenkonto:
Erste Bank
IBAN AT142011131002803031
BIC GIBAATWW
Kennwort: Hurrikan Haiti

Rückfragen & Kontakt:

Kindernothilfe Österreich
Gottfried Mernyi, Geschäftsleitung
Tel.: 01/513 93 30-20
presse@kindernothilfe.at

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