FP-Mahdalik: Tiefgarage für 350 Stellplätze mit Supermarkt im Kleingarten ist für BV-Prokop „kein riesiger Bau“

Anrainer werden mit Lärm, Schmutz und Verlust ihrer Lebensqualität „nahversorgt“

Wien (OTS) - Nun kommt doch unmittelbar unterhalb des Osteinganges des Otto-Wagner-Spitals am Steinhof - mitten im ruhigen Wohngebiet -ein Supermarkt samt „Wohnsammelgarage“ für 350 Stellplätze! Noch vor kurzem wurde in einer Anfragebeantwortung in der Bezirksvertretungssitzung im September 2016 mitgeteilt, dass es keine konkreten Informationen zu dem geplanten Großprojekt gäbe. Zwei Wochen später gibt SPÖ-Bezirksvorsteher Prokop plötzlich Details bekannt und bestätigt die schlimmsten Befürchtungen der Kleingärtner und übrigen Anrainer, kritisieren FPÖ-Stadtrat Toni Mahdalik und FPÖ-Klubobmann Mag. Georg Heinreichsberger.

„Man befinde sich gerade in der Vorprojektphase“, ist dem Interview von Prokop zu entnehmen, nachdem dies bis jetzt geleugnet wurde. So soll unter Ausschluss der Betroffenen vor Ort eine sogenannte „Machbarkeitsstudie“ in Auftrag gegeben werden, dessen Ergebnis schon jetzt klar ist. Es stellt sich lediglich die Frage, ob so wie beim Bau der Wohnsammelgarage in der Wattgasse trotz Warnungen der FPÖ auch hier ein unterirdischer Bach das Bauprojekt verteuern und verzögern wird, so Mahdalik.

"Wer braucht 350 Garagenstellplätze an einem Ort, wo es keine Parkplatznot gibt? Brauchen die privilegierten Genossen in den vorerst vier Gesiba-Neubauvillen am Steinhof etwa eine nahe Einkaufsmöglichkeit samt Parkgarage", fragen Heinreichsberger und Mahdalik; "Begünstigt wären auch einige SPÖ-Politiker, die ihre Häuser bereits zwischen Flötzersteig und Johann Staud Straße haben."

Ebenso stellt sich die Frage, warum ein Supermarkt notwendig ist, wenn doch ein kleinstrukturierter Nahversorger beispielsweise in der Michalekgasse ausreichend und viel geeigneter wäre? Abgesehen von der Versiegelung des Bodens und der Abholzung ehrwürdiger Altbaumbestände wird durch diesen monströsen Bau das Projekt auch zu einem Hochrisiko im Hinblick auf den unterirdisch fließenden Ameisbach.

350 Kfz bedeuten auf jeden Fall mehr Lärm sowie Verschmutzung und stellen damit einen Anschlag auf die Lebensqualität der Wohnbevölkerung dar. Ziel muss es sein, eine verpflichtende Bürgerbefragung vor der Realisierung eines derartigen Großprojektes durchzuführen und sich die Kosten für eine bezahlte Machbarkeitsstudie zu sparen, betont Heinreichsberger abschließend. (Schluss)boa

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