ORF III am Freitag: „Alles Waltz“ mit „Jennerwein“, „Ein Anfang von Etwas“ und „Die Verzauberung“ zum 60er von Christoph Waltz

Außerdem: Rainhard Fendrich in „Kultur Heute“

Wien (OTS) - „Alles Waltz“ heißt es am Freitag, dem 7. Oktober 2016, in ORF III, zu Ehren des zweifachen Oscar-Preisträgers Christoph Waltz, der am 4. Oktober 60 Jahre alt wurde. Bevor „Der Österreichische Film“ mit „Jennerwein“ (20.15 Uhr), „Die Verzauberung“ (21.45 Uhr) und „Ein Anfang von Etwas“ (23.15 Uhr) gleich ein dreifaches Wiedersehen mit dem Hollywoodstar bietet, begrüßt Peter Fässlacher die Austropop-Legende Rainhard Fendrich zu einer neuen Ausgabe von „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). Fendrichs soeben erschienenes 17. Studioalbum „SCHWARZODERWEISS“ führt den Liedermacher im Frühjahr 2017 auf Tournee durch Österreich und Deutschland.

Nach Tirol und Bayern, wo in den 1870er Jahren verheerende Armut herrscht, führt „Der Österreichische Film“ im Hauptabend: Wer in solchen Zeiten für ein Stück Fleisch sorgt, wird rasch zum Volkshelden und zum Erzfeind der Obrigkeit. Hans-Günther Bückings Drama „Jennerwein“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 2003 thematisiert den lebensgefährlichen Kampf zwischen Jägern und Wilderern anhand des Schicksals des legendären bayerischen Wildschützen Georg Jennerwein (Fritz Karl), der schon als Kind mitansehen musste, wie sein Tiroler Vater, ebenfalls Wilderer, vom königlichen Jagdaufseher Mayr (August Schmölzer) erschossen wurde. Jahre später tritt Jennerwein, der Sorge der Mutter zum Trotz, in die Fußstapfen seines Vaters. Gemeinsam mit seinem Freund Pföderl (Christoph Waltz) macht er im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet die königlichen Jäger zum Gespött. Als Mayr jedoch merkt, dass beide in die Sennerin Agerl (Sabrina White) verliebt sind, schürt er die Eifersucht, die Jennerwein letztendlich auch zum Verhängnis wird.

Die Verwechslung der Ferienunterkünfte zweier Familien gibt danach den Weg frei für „Die Verzauberung“ (21.45 Uhr) in malerischer Berglandschaft. Beide Elternpaare kommen einander zu nahe und verlieren dabei den angetrauten Partner aus dem Sinn. Im Gefühlsdurcheinander der Erwachsenen allein gelassen, machen sich deren Kinder auf in die weite Welt und verirren sich. Die Wiedersehensfreude, als die Ausreißer gesund gefunden werden, überdeckt die Turbulenzen davor und alles scheint eitel Wonne. Doch die Idylle trügt. Unter der Regie von Wolfram Paulus, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, sind u. a. Katharina Müller-Elmau, Heio von Stetten, Katharina Abt und Christoph Waltz zu sehen.

In „Ein Anfang von Etwas“ (23.15 Uhr) mimt Waltz schließlich den Hausmeister eines Zinshauses unweit des Wiener Wurstelpraters. Nachts zeigt er Filme in einem schäbigen Vorstadtkino. Sein Leben ist ruhig, zurückgezogen, scheinbar belanglos. Die Tage verlaufen geordnet zwischen Bassena und Vorführraum, Sparverein und Pflegeheim, in dem seine Mutter lebt. Von seinem Kindheitstraum, dem Vater nach Amerika zu folgen, weiß niemand außer Hans (Georg Trenkwitz), der Freund des Vaters. Als die junge Studentin Rita (Sandra Cervik) ins Haus einzieht, ändert sich alles.

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