Windbüchler: UNO lässt nach wie vor Frauen nicht an die Spitze

Grüne: Trotz Wertschätzung für Guterres, wäre es Zeit für eine UN-Generalsekretärin gewesen

Wien (OTS) - „Mit der Nominierung eines Mannes für die Position des UNO-Generalsekretärs wurde die Chance vertan, nach mehr als 70 Jahren endlich eine Frau an die Spitze der Vereinten Nationen zu setzen“, ist Tanja Windbüchler, außenpolitische Sprecherin der Grünen, ernüchtert über die Entscheidung, abermals einen Mann für die Stelle des UNO-Generalsekretärs zu nominieren. „Mehr als die Hälfte der Vorschläge für den höchsten Posten der UNO waren für Frauen.“

Die UNO hätte hier Vorbild sein können. "Als hochqualifizierte Frau gibt es keine Chance, wenn im Hinterkammerl entschieden wird, wer die UNO in den nächsten fünf Jahren leiten soll. Das ist keine gläserne, sondern eine stählerne Decke der UNO. Gleichzeitig soll jedoch weltweit das in der UNO-Agenda 2030 fixierte Ziel der Geschlechtergleichstellung umgesetzt werden."

Auch Außenminister Kurz hat sich im Vorfeld klar für einen Mann ausgesprochen, den slowakischen Amtskollegen Lajcak. „Kurz hat mit seiner Unterstützung für die Kandidatur seines Amtskollegen Lajcak ebenso einmal mehr bewiesen, dass Stärkung von Frauen in Führungspositionen und somit in Machtzentren für ihn kein Thema ist."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004