Leistung der MedUni Wien mit 10 Auszeichnungen bestätigt – Krebsforschungslauf am 8. Oktober

Fonds der Stadt Wien für innovative Krebsforschung fördert exzellente Projekte mit mehr als 150.000 EUR

Wien (OTS) - Das Kuratorium des Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung fördert in diesem Jahr exzellente Projekte und WissenschafterInnen im Bereich der Krebsforschung in einer Höhe von 154.700 EUR. Darunter befinden sich insgesamt zehn Forschungsprojekte bzw. Studien, die an der Medizinischen Universität Wien abgewickelt werden.

Fonds der Stadt Wien für innovative Krebsforschung

Im Jahr 2000 hat die Stadt Wien in Würdigung der großen Leistungen medizinischer Schulen in der "Medizinstadt Wien" den "Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung" gegründet. Durch diesen Fonds werden Forschungsvorhaben in jenen Bereichen einer innovativen interdisziplinären Krebsforschung gefördert, deren Ergebnisse einen Fortschritt im biologischen Verständnis, in der Diagnostik und/oder in der Therapie bösartiger Erkrankungen erwarten lassen. Exzellente innovative Leistungen im genannten Bereich werden durch Preise ausgezeichnet. Aus Mitteln des Fonds, der mit insgesamt 3,090.000 EUR ausgestattet wurde, konnten bisher rund 1,245.000 EUR vergeben werden. Dem beschlussfassenden Kuratorium gehören u.a. folgende Persönlichkeiten an: Bürgermeister Dr. Michael Häupl, der amtsf. Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport, Dr. Andreas Mailath-Pokorny, der Rektor der Medizinischen Universität, Univ.-Prof. Dr. Markus Müller und die ärztliche Direktorin des AKH, Frau Univ.-Prof. Dr. Gabriela-Verena Kornek.

„Die Studien und Projekte der Medizinischen Universität Wien leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Krebserkrankungen. Darüber hinaus ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung ein Schwerpunkt der Wiener Politik.“, betont Wiens Bürgermeister Michael Häupl. „Unsere Wissenschaftler tragen durch ihre Arbeit dazu bei, die Funktionsweisen der Krankheit Krebs zu entschlüsseln und besser zu verstehen“, ergänzt seinerseits der für Wissenschaft verantwortliche Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny. „Das bewirkt auf der einen Seite effizientere Behandlungsmethoden für betroffene Patienten. Die neuesten Erforschungsergebnisse haben jedoch auch einen zweiten Effekt – den der Aufklärung. Sie Entdämonisieren eine Krankheit, die uns zwar Demut vor der Endlichkeit, nicht jedoch fatalistische Frucht und Ergebenheit abverlangen soll.“

Der große zentraleuropäische Preis für außerordentliche und international bedeutsame Leistungen wurde deshalb in diesem Jahr Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I und Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie, der MedUni Wien, sowie Leiter des Comprehensive Cancer Center von MedUni Wien und AKH Wien, vergeben.

Weiters erhalten Forschungsentwicklungspreise für Forschungsprojekte auf dem Gebiet der innovativen interdisziplinären Krebsforschung:

  • Dr. Lucian Beer, MedUni Wien, Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin, für das Forschungsprojekt „Multiparametric PET/MRI-based response evaluation in patients with lung cancer receiving immune checkpoint inhibitors“.
  • Mag. Dr. Christine Filomena Heinzle, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Institut für Krebsforschung, für das Forschungsprojekt „The Role of CD24 and C-Src in Colorectal Cancer“.
  • Univ.-Prof. Dr. Gunda Koellensperger, Universität Wien, Institut für Analytische Chemie, für das Forschungsprojekt „Innovative tools for preclinical studies on anticancer drugs- Metabolomics and metallomic approaches in 3D cancer cell models“.
  • Balasz Döme, MD PhD, MedUni Wien, Universitätsklinik für Chirurgie, Klinische Abteilung für Thoraxchirurgie, für das Forschungsprojekt „Targeting multicellular resistance in malignant pleural mesothelioma“.
  • Assoc. Prof. Michael Grusch, PhD, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Institut für Krebsforschung, für das Forschungsprojekt. „Regulation der Expression des Immun-Checkpoint Proteins PD-L1 beim Rippenfellkrebs“.
  • Dr. Hanna Arlene Knaus, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, für das Forschungsprojekt „Immune Checkpoint Receptors in Acute Myeloid Leukemia - is it Time for Immunomodulation?“
  • Dr. Mariel C. Paul, MedUni Wien, Klinik für Innere Medizin I, Institut für Krebsforschung, für das Forschungsprojekt. „Hedgehog mutations predicting therapeutic response of imiquimod treatment in basal cell carcinoma patients“.

Förderungspreise werden zudem für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung vergeben, die in einem Peer-Review Journal publiziert bzw. zum Druck angenommen worden sind und die mit einer Wiener Korrespondenzadresse versehen sind. Die diesjährigen Preise für Publikationen, die im Jahr 2014 erschienen sind, gingen an:

  • Mag. Karin Komposch, MSc, MedUni Wien, Klinik für Innere Medizin I, Abteilung Institut für Krebsforschung, für die Publikation „EGFR has a tumour-promoting role in liver macrophages during hepatocellular carcinoma formation, nature cell biology“.
  • Jan Pencik, MSc, MedUni Wien, Klinisches Institut für Pathologie, Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung, für die Publikation “STAT3 regulated ARF expression suppresses prostate cancer metastasis”.
  • Priv. Doz. Dr. Petra Heffeter, MAS, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Abteilung Institut für Krebsforschung, gemeinsam mit Christian Kowol, Universität Wien, Institut für Anorganische Chemie, für die Publikation “Tumor-Targeting of EGFR Inhibitors by Hypoxia-Mediated Activation”.
  • Mag. Dagmar Gotthardt, Veterinärmedizinische Universität Wien, Department für Pharmakologie und Toxikologie, für die Publikation “Loss of STAT3 in murine NK cells enhances NK cell-dependent tumor surveillance”.
  • Dr. Andrea Hölbl-Kovacic und Dr. Angelika Berger, beide Veterinärmedizinische Universität Wien, für die Publikation “PAK-dependent STAT5 serine phosphorylation is required for BCR-ABL induced leukemogenesis”.

Auftakt zum 10. Krebsforschungslauf am 8. Oktober

In Österreich werden etwa 39.000 Personen pro Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Damit hat sich die Zahl der Krebsneuerkrankungen in den vergangenen 25 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig ist es in den vergangenen Jahren gelungen, auch dank der Forschungen an der MedUni Wien, für viele Krebserkrankungen gute Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Am kommenden Samstag (8. 10. 2016, 10-14, Unicampus Altes AKH) gibt es für jede/n die Möglichkeit, etwas aktiv für die Krebsforschung zu tun, dann heißt es zum 10. Mal: Lauf für die Krebsforschung! Gegen eine Spende von 20 EUR kann beim karitativen Krebsforschungslauf der MedUni Wien so viele Runden laufen, wie man möchte – oder einfach für die Krebsforschung spenden. Alle Infos:
www.meduniwien.ac.at/krebsforschungslauf/.

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