JI zu Pensionen: Täglich grüßt das Murmeltier

JI-Vorsitzende Niss: Endlich beitragsorientiertes Pensionsmodell umsetzen – Reformuntätigkeit der Bundesregierung unfair den jüngeren Generationen gegenüber

Wien (OTS) - „Und täglich grüßt das Murmeltier“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss, zur aktuellen Studie von Allianz International, die einmal mehr zeigt, dass es um die Nachhaltigkeit des heimischen Pensionssystems schlecht bestellt ist. Die Studie reiht Österreich auf Rang 28 von 54 überprüften Ländern. „Wir wissen seit Jahren, dass unser Pensionssystem viel zu teuer, unfair und weit entfernt von jeglicher Nachhaltigkeit ist“, so die Bundesvorsitzende: „Selbst die vielgelobten ‚normalen‘ ASVG-Pensionen sind bei Weitem nicht durch eigene Beiträge gedeckt, wie wir mit einer Studie von EcoAustria nachweisen konnten.“ Die auch aktuell wieder zu beobachtende Inaktivität der Bundesregierung sei daher „einfach unfair gegenüber den jüngeren Generationen. Sie werden doppelt und dreifach draufzahlen müssen: Die Schulden müssen sie ebenso schultern, wie sie unter den fehlenden Zukunftsinvestitionen zu leiden haben. Zudem werden sie – wenn zu lange weiter zu wenig getan wird – womöglich irgendwann spürbare Einschnitte im Pensionsbereich hinnehmen müssen. Das wollen wir nicht!“

Man müsse daher endlich echte Reformen im Pensionsbereich durchführen, am besten gleich „ein beitragsorientiertes Modell einführen. Unser Modell wäre etwa fair und nachhaltig – und sieht zudem eine Ausgleichzulage vor, auch für soziale Gerechtigkeit wäre also gesorgt“, wie Niss ausführte. Daher müsse man seitens der Bundesregierung endlich mit dem Mythos der „sicheren Pensionen“ aufhören, wie die Bundesvorsitzende forderte: „Wir arbeiten weniger als in den 70er-Jahren, bleiben aber umso länger in Pension – jeder weiß längst, dass sich das so nicht ausgehen kann.“

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