Bayr zum Internationalen Tag für menschenwürdige Arbeit: 21 Millionen Menschen leisten Zwangsarbeit

Equal Pay Day in Österreich am 11. Oktober

Wien (OTS/SK) - "Die Gier nach billigen Rohstoffen, nach billiger Arbeitskraft und möglichst großen Profiten führt zur Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und zu sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen in manchen Ländern der Welt", mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober. ****

Die Internationale Organisation für Arbeit (ILO) schätzt, dass 21 Millionen Menschen Opfer von Zwangsarbeit sind, sie sind besonders gefährdet, unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen. „Diese Tatsache ist ein Warnsignal für die EU beim Abschluss internationaler Handelsabkommen. Wir müssen sicherstellen, dass Abkommen Zwangsarbeit verhindern“, fordert Bayr.

Die Nationalratsabgeordnete macht auf einen zweiten Aspekt aufmerksam: “Nur wenige Tage nach dem Internationalen Tag für menschenwürdige Arbeit ist in Österreich der Equal Pay Day. Von 11. Oktober bis Jahresende arbeiten Frauen statistisch gesehen gratis. Im Jahr 2016 wurden Frauen um 22,4 Prozent weniger entlohnt als ihre männlichen Kollegen“, kritisiert Bayr den geschlechtsspezifischen Unterschied in der Entlohnung. (Schluss) bj/mp

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