Korun zu gemeinnütziger Arbeit von Flüchtlingen: Gemeinden und Betroffene brauchen lebensnahe Lösung

Grüne: Unwürdiges Spiel um wenig und noch weniger für Gemeinnützigkeit beenden

Wien (OTS) - "Eine Regierung, die sich zwar Milliarden für die Bankenrettung jederzeit leistet, aber für geringe Verbesserungen für ihre Gemeinden und schutzsuchende Menschen keine Lösung findet, macht sich unglaubwürdig“, sagt Alev Korun, Integrationssprecherin der Grünen. „Gemeinnützige Tätigkeiten heißen so, weil sie der Allgemeinheit, also uns allen, etwas bringen. Die Gemeinden wünschen sie sich für Schutzsuchende und haben ein Recht auf lebensnahe Lösungen. Einerseits, damit bisher nicht mögliche gemeinnützige Tätigkeiten erfolgen können und andererseits, damit der Tagesablauf von Schutzsuchenden durch die Arbeit zumindest etwas strukturiert wird. Ich appelliere an die Bundesregierung und vor allem an den Innenminister, das unwürdige Spiel, wer für eine Stunde Arbeit noch weniger bis gar nichts bietet - und das durch hochbezahlte Politiker - zu beenden“, sagt Korun.

„Vor allem werden damit die Bemühungen von Bundesländern und den Gemeinden, die in der alltäglichen Betreuung der Asylsuchenden viel leisten und die gemeinnützigen Tätigkeiten ja vergeben wollen, untergraben“, sagt die Grüne.

Angesichts des hohen Integrationsfaktors, der mit gemeinnützigen Tätigkeiten einhergeht, sowie der Gelegenheit dabei Deutsch zu lernen, ist die schnelle Ermöglichung von gemeinnütziger Arbeit im Sinne unserer Gesellschaft. „Liebe ÖVP, hören Sie bitte mit Schlagzeilenpolitik und Verweigerungshaltung auf: Die Regierung muss mit Ländern und Gemeinden eine Lösung auf den Tisch legen und umsetzen“, erwartet sich Korun.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001