EUNWA: 3. Internationaler Kongress der Nachbarschafts-Hilfsorganisationen fand am Wochenende in Wien statt

Wien (OTS) -

  • 32 europäische Einrichtungen tauschten sich auf Initiative von EUNWA (European Neighbourhood Watch Association / Vereinigung Europäischer und Außereuropäischer Nachbarschaftlicher Sicherheitsinitiativen) über Sicherheitsfragen aus
  • Hochrangige österreichischen Referenten und Vortragende aus ganz Europa
  • Migrationsbewegungen beeinflussen Strukturen der Kriminalität

Vor drei Jahren wurde in Wien die Dachorganisation European Neighbourhood Watch Association (EUNWA) gegründet. Unter diesem Dach vereinen sich europäische Nachbarschaftsorganisationen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, unter Einbindung von Bürgern zur Sicherheit beizutragen. Die Mitgliedsorganisationen von EUNWA trafen sich von Freitag bis Samstag zum jährlichen Kongress in Wien.

Im Rahmen des jährlichen Kongresses präsentieren die Mitgliedsorganisationen Entwicklungen in Europa und diskutieren Präventionsstrategien. Im Fokus der heurigen Veranstaltung standen, neben dem Austausch zu aktuellen Themen, Sicherheitsthemen rund um die aktuelle Flüchtlingsbewegung. „Mit der Migrationswelle der letzten zwei Jahre haben sich die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger verlagert. Im Fokus steht nun eindeutig die persönliche Sicherheit im Alltag. Das zeigen die Berichte unserer Mitglieder ganz deutlich“, stellt Karl L. Brunnbauer, Gründer der EUNWA fest.

Mehr als 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 32 Organisationen nahmen am Kongress teil, der von 29. bis 30. September 2016 im Amtshaus in Hietzing, dem 13. Wiener Gemeindebezirk, stattfand. Bezirksvorsteherin Silke Kobald betonte in ihrer Begrüßung: „Das persönliche Engagement im Rahmen der European Neighbourhood Watch Association ist besonders wichtig und ich schätze es sehr. Sicherheit ist eines der führenden Themen derzeit und diese Initiative liefert aufgrund ihrer professionellen Vernetzung Antworten auf die dringend benötigten sicherheitsrelevanten Fragen. Ich wünsche der EUNWA für die Zukunft weiterhin alles Gute und erfolgreiche Kooperationen in Europa.“

Hochrangige Behördenvertreter gaben Einblick und stellten sich der Diskussion

Neben Repräsentanten der wichtigsten Nachbarschaftsvereinigungen Europas, etwa Neighbourhood Watch aus Großbritannien, der ältesten und größten Organisation, nahmen auch hochrangige Vertreter der österreichischen Verwaltung teil. So erläuterte der Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten Integration im BMEIA, Michael Girardi, Aspekte der Integration und Flüchtlingskrise, während Andreas Holzer, Leiter des Büros für Organisierte Kriminalität im Bundeskriminalamt, einen Vortrag über die organisierte Kriminalität hielt. Aber auch aus anderen europäischen Staaten gab es wertvolle Beiträge: So informierte Maria Joao Guia des Netzwerkes CINETS -Crimmigration Control International Net of Studies über die Zusammenhänge von Immigration und Kriminalität aus wissenschaftlicher Sicht.

„Die Vernetzung der europäischen Nachbarschaftsorganisationen ist angesichts der aktuellen Entwicklungen wichtiger denn je. EUNWA wurde genau zum richtigen Zeitpunkt gegründet. Die Tatsache, dass jedes Jahr neue Mitglieder dazu kommen und die öffentlichen Sicherheitsbehörden hochrangig vertreten sind, zeigt, wie relevant unser gemeinsames Anliegen ist“, konstatiert Brunnbauer. Auch für Herbst 2017 ist wieder ein Kongress geplant, der in Griechenland stattfinden wird.

Über EUNWA - European Neighbourhood Watch Association

EUNWA, zu deutsch „Vereinigung Europäischer und Außereuropäischer Nachbarschaftlicher Sicherheitsinitiativen“, wurde 2014 als Dachorganisation europäischer Neighbourhood Watch-Organisationen von der österreichischen Nachbarschaftsinitiative proNACHBAR gegründet. 25 Nachbarschaftsinitiativen aus 19 europäischen Ländern sind Gründungsmitglieder der ersten Stunde, darunter so große Organisationen wie Neighbourhood Watch UK, Voisins Vigilants France, Samverkan mot Brott Sweden. Als Dachorganisation bündelt EUNWA die Interessen von mehr als 10 Millionen Europäern. Teilnehmende Länder:
Belgien, Dänemark, Deutschland, Kroatien, England/Wales, Estland, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Moldau, Niederlande, Österreich, Slowakei, Slowenien, Schweiz, Schweden, Tschechische Republik.

Informationen und weiteres Bildmaterial der Veranstaltung unter:
www.eunwa.org

Rückfragen & Kontakt:

Karl L. Brunnbauer
EUNWA – European Neighbourhood Watch Association (Vereinigung Europäischer und Außereuropäischer Nachbarschaftlicher Sicherheitsinitiativen)
head-office@eunwa.org
Mobil: +43(0)681 10 40 14 12
www.eunwa.org

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