Haubner: Flexible Arbeitszeiten sind im Sinne der Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Volle Unterstützung für Vorstoß Mitterlehners – Ausweitung der Höchstarbeitszeit im Sinne der Arbeitgeber und Arbeitnehmer - Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes unerlässlich

Wien (OTS) - Volle Unterstützung für die Vorschläge des Vizekanzlers in puncto Ausweitung der Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden kommt von Seiten des Wirtschaftsbundes. „Wir müssen unser Arbeitszeitgesetz flexibler gestalten und mehr Spielräume schaffen. Die Gegebenheiten verändern sich, alles wird schnelllebiger, darauf muss man reagieren. Ziel muss es sein, dass dann gearbeitet werden kann wenn die Arbeit anfällt. Das wollen beide Seiten – Arbeitnehmer wie Arbeitgeber“, betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner.

Auf Unverständnis bei Haubner stößt die scharfe Reaktion des leitenden Sekretärs des ÖGB, Bernhard Achitz. „Hier gleich wieder von Ausbeutung und Anschläge auf Arbeitnehmern zu reden ist absolut entbehrlich und unangebracht. Es handelt sich hier nicht um aufgezwungene Mehrarbeit sondern einfach um eine bessere Verteilung von Arbeit - eben flexiblere Strukturen zu Gunsten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, so Haubner und weiter: „Überstunden werden auch weiterhin korrekt abgegolten werden. Tatsache ist aber, dass aufgrund veralteter gesetzlicher Strukturen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zunehmend auf rechtliche Grenzen stoßen. Hier braucht es eine Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes frei nach dem Motto dann arbeiten können, wenn Arbeit anfällt. Das wünschen sich beide Seiten“. Statt den Unternehmern wieder einmal ungerechtfertigt böse Absichten zu unterstellen, sollte der ÖGB endlich erkennen, dass Arbeitszeitflexibilisierung auch im Sinne der Arbeitnehmer ist. „Damit machen wir den Standort Österreich attraktiver und sichern und schaffen zeitgleich Arbeitsplätze“, betont Haubner.

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