Tamandl begrüßt absehbare Einigung mit HETA-Gläubigern

ÖVP-Budgetsprecherin: Zustimmung zum Kärntner Angebot ist einzig sinnvoller Schlusspunkt unter Causa HETA

Wien (OTS) - „Die Zustimmung der Gläubiger zu dem vom Kärntner Ausgleichszahlungs-Fonds gemachten Vergleichsangebot ist erfreulich, weil der einzig sinnvolle Schlusspunkt unter die Causa HETA“, erklärt ÖVP-Budgetsprecherin Abg. Gaby Tamandl zur Aussage von Finanzminister Schelling, wonach bereits mehr als 75 Prozent der HETA-Gläubiger das Angebot angenommen haben.

Die öffentliche Hand habe sich als fairer Partner erwiesen, so Tamandl weiter. Obwohl, wie zuletzt auch vom Verfahrensrichter im U-Ausschuss klar gestellt, der Bund keine Verantwortung bei der Pleite der Hypo-Alpe-Adria trage, habe Minister Schelling einen finalen Ausweg aus der verfahrenen Situation mit drohender Prozessflut und weiteren horrenden Kosten ermöglicht. Tamandl: „Damit erhält Kärnten Rechtssicherheit, dem Land wird eine Pleite mit unabsehbarem Ausgang erspart. Es ist daher nur gerecht, dass sich Kärnten mit 1,2 Milliarden an der Schadenswiedergutmachung beteiligt.“

Auch die Gläubiger seien mit dem noch bis kommenden Freitag laufenden Angebot sehr gut bedient, meint die ÖVP-Budgetsprecherin: „Vorrangige Gläubiger kommen auf 90 Prozent des Anleihewertes, nachrangige immerhin noch auf 45 Prozent.“ Das sei deutlich mehr als im Insolvenzfall realistisch erreichbar gewesen wäre. Tamandl geht daher davon aus, dass bis Freitag die schon jetzt über 75 Prozent liegende Zustimmungsquote weiter ansteigen und damit Rechtssicherheit für alle Beteiligten hergestellt werde.

„Dadurch wird es möglich, das von der FPÖ-Kärnten verursachte Desaster zu bereinigen und den Schaden zu begrenzen“ so Tamandl. (Schluss)

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