FPÖ-Kickl fordert „Unabhängigkeits- und Transparenzcheck“ für ORF-Mitarbeiter

Wien (OTS) - Einen „Unabhängigkeits- und Transparenzcheck“ für ORF-Mitarbeiter, die Nachrichten-, Informations- und Wirtschaftsformate gestalten und/oder moderieren, forderte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Herbert Kickl:
„Angelehnt an das Unvereinbarkeits- und Transparenz-Gesetz sollen diese Mitarbeiter alle Nebeneinkünfte sowie die Gehälter, die sie vom ORF und dessen Tochtergesellschaften erhalten, offenlegen. Diese Angaben sind auf der ORF-Homepage zu veröffentlichen“, forderte Kickl, der auch einen entsprechenden Antrag der FPÖ ankündigte.

Zum einen werde der ORF von Zwangsgebühren gespeist. „Es ist daher das gute Recht eines jeden Zwangsgebührenzahlers lückenlos nachvollziehen zu können, wofür seine ‚ORF-Steuer‘ verwendet wird“, erklärte Kickl und verwies auch auf den Vorstoß der britischen Regierung, wonach die Einnahmen der „BBC-Stars“ offengelegt werden sollen. „Zum anderen treten ORF-Mitarbeiter immer wieder bei diversen Veranstaltungen auf. Man kann davon ausgehen, dass das vielfach nicht gratis bzw. nicht ohne eine Entschädigung geschieht. Die Gebührenzahler müssen sich selbst ein Bild davon machen können, ob jemand durch die Auftraggeber von Nebentätigkeiten einer möglichen Einflussnahme unterliegen könnte“, erklärte Kickl.

„Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit von existenzieller Bedeutung – das steht als erster Satz in der Präambel zum Verhaltenskodex des ORF. Dann muss es ja wohl im ureigensten Interesse des ORF selbst liegen, gegenüber der Öffentlichkeit gänzlich mit offenen Karten zu spielen“, so Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001