LWK-Wahl Kärnten – SPÖ-Bauern zu Bauernbund-Programm: „Mischung aus leeren Phrasen und bloßen Ankündigungen“

„Bauernbund ist Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg“ – Bauernbund vertritt Großgrundbesitzer, SPÖ-Bauern machen sich für alle LandwirtInnen stark

Wien (OTS/SK) - Mit Kritik haben die SPÖ-Bauern auf das vor kurzem anlässlich der Kärntner Landwirtschaftskammerwahl im November präsentierte Programm des Bauernbunds reagiert. „Was der Kärntner Bauernbund mit seinem Spitzenkandidaten, Kammerpräsident Mößler da vorgestellt hat, ist in Wahrheit kaum mehr als eine wilde Mischung aus leeren Phrasen und bloßen Ankündigungen. Dass sich der Bauernbund noch dazu mit fremden Federn schmückt und ungeniert langjährige Forderungen der SPÖ-Bauern wie die Wiedereinführung der Mutterkuhprämie übernimmt, zeugt überdies von einer bedenklichen Inhaltsleere“, sagte der Bundesvorsitzende der SPÖ-Bauern, ÖKR Josef Etzenberger. SPÖ-Bauern-Bundesgeschäftsführer Matthias Friedrich sieht im Bauernbund-Programm einen Offenbarungseid: „Fünf Jahre hätte der Bauernbund, der noch dazu die absolute Mehrheit in der Vollversammlung hat, Zeit gehabt, wichtige Punkte für unsere BäuerInnen umzusetzen. Passiert ist nichts. Damit ist klar: Der Bauernbund ist Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg in Personalunion“, so Friedrich gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Scharf kritisiert Etzenberger auch die unentschlossene Position des Bauernbunds in Sachen CETA und TTIP: „Während im Bauernbund-Programm wörtlich steht ‚Kein TTIP/Ceta auf dem Rücken der Bauern‘, rühren Spitzenfunktionäre des Bauernbunds gemeinsam mit der ÖVP und ihrem Landwirtschaftsminister Rupprechter die Werbetrommel für dieses äußerst umstrittene Handelsabkommen. Unsere BäuerInnen haben es sich nicht verdient, hinters Licht geführt zu werden“, verwahrte sich Etzenberger gegen das „falsche Spiel“ des Bauernbunds. „Während die SPÖ – allen voran Bundeskanzler Christian Kern – weiterhin alles unternimmt, um bei CETA Verbesserungen im Sinne von Mensch, Tier und Umwelt zu erreichen, streut der Bauernbund den LandwirtInnen Sand in die Augen“, ergänzte Friedrich.

Für Etzenberger und Friedrich ist mit Blick auf das Bauernbund-Programm außerdem klar: „Der Bauernbund vertritt die Großgrundbesitzer und Agrarkonzerne, während wir SPÖ-Bauern die Interessen aller BäuerInnen vertreten und verlässlicher Partner für die kleinen und mittleren Landwirtschaften sind.“ (Schluss) mb/sc

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