„Essen verschwenden ist Mist“: ORF MUTTER ERDE-Schwerpunkt rund um den Welternährungstag

Umfassendes Programmangebot zum Thema Lebensmittelverschwendung ab dem 1. Oktober in allen ORF-Medien

Wien (OTS) - „Essen verschwenden ist Mist“ lautet das Motto des diesjährigen „MUTTER ERDE“-Schwerpunkts. Bereits im Frühjahr 2016 präsentierte der ORF zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ eine trimediale Schwerpunktwoche, die vom ORF-Publikum sehr gut genutzt wurde. Aufgrund des großen Interesses, das auch durch eine repräsentative Umfrage des Instituts INTEGRAL bestätigt wird, widmet sich der ORF rund um den Welternährungstag am 16. Oktober erneut der Thematik. Inhaltliche Konzentration gilt dabei den Lebensmittelverlusten in der Landwirtschaft und dem Haltbarmachen von Lebensmitteln durch richtiges Lagern, Einkochen oder Einlegen.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein Thema, das viele Menschen in Österreich beschäftigt. Mit unserem Programmschwerpunkt ist es uns gelungen, Bewusstsein dafür zu schaffen und Menschen zum Handeln zu aktivieren. Laut einer nach der Schwerpunktwoche durchgeführten Umfrage haben fast 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher den ORF-Schwerpunkt wahrgenommen. Die rund 300 Beiträge in TV und Radio haben in Summe mehr als 3,8 Millionen Menschen erreicht. Das zeigt das Potenzial des ORF, als Reichweiten-starker Rundfunk der Gesellschaft relevante Zukunftsthemen auf die Agenda zu setzen.“

Umfassendes Programmangebot zum Thema „Lebensmittelverschwendung“

Von Samstag, dem 1. Oktober, bis Samstag, dem 22. Oktober 2016, widmet sich der ORF in all seinen Medien der Initiative MUTTER ERDE und präsentiert rund um den Welternährungstag ein umfassendes Programmangebot zum Thema „Essen verschwenden ist Mist“: Den Anfang macht „Bewusst gesund“ mit einem Beitrag über „Reste Essen – mit Butz und Stängel verwertbares Gemüse“ am Sonntag, dem 1. Oktober. Darin zeigen Experten, dass Resteverwertung nicht nur gut schmecken, sondern für den menschlichen Organismus meist auch sehr wertvoll sein kann. Weitere Beiträge zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ bieten außerdem die Formate „heute konkret“ mit Rückblick auf die Ereignisse zum Schwerpunkt im Frühjahr 2016 (10. bis 14. Oktober) und „heute leben“ über das solidarische Landwirtschaftsprojekt GELA-Ochsenherz und mit einem Genussporträt über die Bramberger Obstpresse (10. und 17. Oktober) und eine Ausgabe des „Report“ (11. Oktober), die sich den politischen Aspekten des Themas widmet.

Am Welternährungstag (16. Oktober) steht ein „Zurück zur Natur“-Spezial mit Maggie Entenfellner auf dem Programm: Darin werden Menschen vor den Vorhang geholt, die mit viel Engagement gegen die Verschwendung kämpfen. Sie wollen eigene Wege für einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit Lebensmitteln finden – von der Produktion bis hin zum Vertrieb und zur Verarbeitung. Im Rahmen der „Matinee“ steht der österreichische Dokumentarfilm „Der Biss der Erkenntnis – Geschichte vom Apfel“ (16. Oktober) auf dem Programm. Das ORF-Kinderprogramm zeigt „Hallo okidoki“ (15. und 16. Oktober) und der „Schmatzo – Koch Kids Club“ (16. Oktober).

Den Abschluss der drei MUTTER ERDE-Wochen bildet am 22. Oktober das Programm „Land und Leute“, in dem der ORF zu Gast bei Gemüsebauer Erich Stekovics in Frauenkirchen im Burgenland ist. Neben einer ungeheuren Paradeiservielfalt mit mehr als 3.000 Sorten kultiviert der Biobauer auch Hunderte Sorten Chili und Paprika und will die Zuschauerinnen und Zuschauer durch verschiedene Verwertungsideen seines Gemüses auf den hohen Wert von Lebensmitteln hinweisen.

Ö1 fragt in „Wissen aktuell“ nach den Veränderungen in Sachen „Lebensmittelverschwendung“, die sich seit dem Frühjahr 2016 eingestellt haben und hat außerdem Thomas Kruchem zu Gast, der in „Journal Panorama“ am Beispiel Kenia die Ursachen von hohen Ernteausfällen in armen Ländern veranschaulicht. Auch Hitradio Ö3 greift in den drei Wochen in mehreren redaktionellen Beiträgen das Thema „Lebensmittelverschwendung“ auf und die ORF-Landesstudios beschäftigen sich ausführlich mit dem Schwerpunkt. Vom Burgenland bis nach Vorarlberg trägt jedes Bundesland sowohl mit Fernseh-, als auch mit Radiobeiträgen rund um das Thema Lebensmittel und deren Verschwendung bei. Neben aktueller Berichterstattung des ORF.at-Netzwerks begleitet die Website muttererde.ORF.at die Aktion. Auf der Videoplattform ORF-TVthek werden zahlreiche Sendungen als Live-Stream gezeigt, darüber hinaus fasst ein Video-on-Demand-Container die vielfältigen TV-Programmelemente zusammen. Im ORF TELETEXT wird auf Seite 366 über MUTTER ERDE informiert. Detaillierte Infos zum gesamten Programmangebot sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Umfrageergebnisse zum MUTTER ERDE-Schwerpunkt

Der diesjährige MUTTER ERDE-Schwerpunkt schafft Aufmerksamkeit für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Aus einer repräsentativen Umfrage, die im Anschluss an die trimediale ORF-Schwerpunktwoche im Frühjahr 2016 vom Institut INTEGRAL basierend auf 1.000 telefonischen Interviews durchgeführt wurde, ging hervor, dass das Thema „Lebensmittelverschwendung“ nicht nur eine hohe Brisanz hat, sondern auch, dass es in der Bevölkerung eine sehr hohe Bereitschaft zur Veränderung gibt: In Summe gaben 88 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an, den ORF-Themenschwerpunkt „Lebensmittelverschwendung“ wahrgenommen zu haben, 95 Prozent finden gut, dass der ORF das Thema „Lebensmittelverschwendung“ aufgegriffen hat und 7 von 10 Österreicherinnen und Österreicher meinen sich in Zukunft verstärkt zu bemühen, Lebensmittelabfälle im Haushalt zu vermeiden.

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