Lettenbichler: Erhalt der gemeinsamen Strompreiszone unbedingt notwendig

Trennung des Strommarktes zw. Deutschland und Österreich würde Strompreise in die Höhe treiben - Gemeinsamer Markt war in den vergangenen Jahren Role-Model für europ. Energiebinnenmarkt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Zur derzeitigen Diskussion über eine mögliche Trennung des gemeinsamen Strommarktes mit Deutschland hält ÖVP-Energiesprecher Abg. Josef Lettenbichler fest: „Eine Trennung des Strommarktes würde die Strompreise in Österreich massiv in die Höhe treiben. Anstelle einer Trennung sollte der Strommarkt in naher Zukunft aber verstärkt auf einen grenzüberschreitenden Handel statt auf eine weitere Trennung der Preiszonen setzen.“

Der deutsche und der österreichische Strompreismarkt sind seit 2002 in einer gemeinsamen Preiszone zusammengefasst. "Dieser gemeinsame Markt war in den vergangenen Jahren das Role-Model für einen europäischen Energiebinnenmarkt", so Lettenbichler. Allerdings hat die Energiepolitik in Deutschland in der Vergangenheit dazu geführt, dass das Stromnetz in Deutschland mittlerweile völlig überlastet ist. Hingegen sind die Leitungen zwischen Österreich und Deutschland gut ausgebaut. „Es ist klar, dass die Energiewende auch in Deutschland enorme Kosten verursacht und das Stromnetz in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden muss. Eine Trennung des Strommarktes mit Österreich wäre dagegen eine reine Placebotherapie“, so Lettenbichler abschließend.
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