Amon an Wrabetz: Echte Reformen sind Voraussetzung, um überhaupt über eine Gebührenerhöhung zu diskutieren

Keine Ablenkung von selbst verursachten Missständen - ORF- Gesetz gehört neu diskutiert

Wien, 28. September 2016 (ÖVP-PD) Im Zusammenhang mit der indirekten Werbung von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz für eine Gebührenerhöhung hält ÖVP-Generalsekretär und Mediensprecher Werner Amon fest: "Eine Gebührenerhöhung darf nicht dafür verwendet werden, das Finanzloch des ORF zu stopfen oder fehlende Werbeeinnahmen zu kompensieren. Eine Gebührenerhöhung darf nur in Bezug auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag des ORF argumentiert werden. Für mich ist klar: Eine Erhöhung darf nur mit einer Reform einhergehen. Echte Reformen sind Voraussetzung dafür, um überhaupt erst über eine Gebührenerhöhung zu diskutieren." Es sei der primäre Auftrag für den neuen Generaldirektor Wrabetz, hier inhaltliche und strukturelle Änderungen im Sinne der Seherinnen
und Seher voranzutreiben und deren Gelder nicht dafür zu
verwenden, von selbst verursachten Missständen abzulenken. ****

Darüber hinaus merkt Amon an: "Wenn es um Reformmaßnahmen des ORF geht, ist es auch notwendig, die Monopolstellung des ORF zu hinterfragen und die Medienvielfalt und Waffengleichheit der Medienlandschaft sicherzustellen. Weil Pluralität ein wichtiges Element der Demokratie ist, muss auch die Medienförderung neu diskutiert werden. Qualitative, digitale und regionale Medien
werden derzeit zu wenig gefördert."

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