„matinee“ am 2. Oktober: „Schikaneder – Vom Papageno zum Musicalstar“ und „Schlossherren des 21. Jahrhunderts“

Außerdem: „Katholischer Gottesdienst“ und „Die Kulturwoche

Wien (OTS) - Emanuel Schikaneder, Impresario, Librettist der berühmten Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ und ihr allererster Papageno-Darsteller, ist nun Star einer neuen Musicalproduktion im Wiener Raimundtheater. Diese feiert am 30. September, exakt 225 Jahre nach der Uraufführung der Oper, Premiere. Die „matinee“ am Sonntag, dem 2. Oktober 2016, um 9.05 Uhr in ORF 2 nimmt das Musical zum Anlass und begibt sich mit Werner Horvaths Doku „Schikaneder – Vom Papageno zum Musicalstar“ auf die Suche nach den biografischen Wurzeln des Theatermagiers. Nach einem „Katholischen Gottesdienst“ (9.30 Uhr) live aus der Pfarrkirche St. Martin in Staatz geht der von Martin Traxl präsentierte ORF-Kulturvormittag mit der Dokumentation „Schlossherren des 21. Jahrhunderts“ weiter. Darin gewähren Burg- und Schlossbewohner in Oberösterreich Einblick in ihr Leben in und mit den jahrhundertealten adeligen Wohnsitzen. Zum Abschluss präsentiert „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) Berichte und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen.

„Schikaneder – Vom Papageno zum Musicalstar“ (9.05 Uhr)

Auf den Tag genau 225 Jahre nach der Premiere der „Zauberflöte“ 1791 im Freihaustheater, nahe dem heutigen Naschmarkt, feiert das Musical „Schikaneder“ seine Uraufführung am Wiener Raimundtheater. Es erzählt die Geschichte des einstigen ‚Glamour-Paares‘ Emanuel und Eleonore Schikaneder und dessen Anteil am Mozart’schen Welterfolg der „Zauberflöte“.
Für seine Dokumentation über die neue Musicalproduktion und ihren Protagonisten Emanuel Schikaneder recherchierte Werner Horvath in Wiener und Berliner Archiven, fuhr nach Salzburg und Regensburg und suchte Originalschauplätze wie das Nussdorfer Schikaneder-Schlössl und das von Schikaneder gegründete Theater an der Wien auf.
Als gefeierter Impresario und Darsteller verzauberte Schikaneder Ende des 18. Jahrhunderts sein Publikum und begeisterte es mit seinen Visionen und technischen Erfindungen. Er kreierte die Rolle des Papageno als volksnahen, liebenswerten Vogelhändler und machte sie zur heimlichen Hauptfigur der „Zauberflöte“.
Die Aufführungsserie wurde auch für den Unternehmer Schikaneder zum Triumph: Mit 5.000 Gulden Investition, was heute etwa 150.000 Euro entspricht, war „die Zauberflöte“ wahrscheinlich seine teuerste Produktion. Doch sie lohnte sich, denn das Theater war jeden Abend voll.
Trotz seiner Erfolge starb der Theatermagier bettelarm und von Nervenschwäche gezeichnet 1812 in Wien. Was von ihm bleiben sollte, hat er prophetisch selbst in Worte gefasst: „Denn Mozarts Geist und Feder war Freund vom Schikaneder.“

„Schlossherren des 21. Jahrhunderts“ (10.15 Uhr)

Auch nach Abschaffung der Monarchie in Österreich im Jahr 1919 haben Burgen und Schlösser bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Sie sind steingewordene Zeugen früherer Lebensart und Kultur, wie man sie zumeist nur aus Büchern und Schriften kennt. Die Dokumentation von Otmar Schrott präsentiert Schloss- und Burgherren des 21. Jahrhunderts und stellt vier ganz unterschiedliche historische Gebäude und Anlagen in Oberösterreich vor:
Die Burg Clam im Machland ist der Hauptsitz der Familie Clam-Martinic, das Schloss Eferding gehört zum Besitz der Familie Starhemberg. Im Schloss Aschach an der Donau hat sich der „Bürgerliche“, Gordon Gerstner mit seiner Familie den Traum vom Leben im Schloss erfüllt. Und in Gmunden diente Schloss Cumberland dem deutschen Geschlecht der Welfen einst als Exil. Nach einer wechselvollen Geschichte gelangte das Anwesen schließlich in öffentlichen Besitz und wurde als Landespflegezentrum umgewidmet. Zu adeligem Leben einst und jetzt gibt der Soziologe Roland Girtler pointiert seine Kommentare zum Besten.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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