Lockl: Appell zur Mäßigung - Persönliche Untergriffe oder gar Aufrufe zur Gewalt haben in der Politik nichts verloren

Bundespräsidentschaftskandidaten und ihre Teams haben Vorbildwirkung: Besondere Sensibilität bei Wortwahl angebracht

Wien (OTS) - "Persönliche Untergriffe gegen Politiker oder gar Aufrufe zur Gewalt sind zu verurteilen und haben in der politischen Auseinandersetzung nichts verloren. Darauf weisen wir seit Anbeginn der Bundespräsidentschaftswahlen wiederholt hin", distanziert sich Lothar Lockl, Obmann des Vereins Gemeinsam für Van der Bellen, von einem jüngst aufgetauchten "Rap-Video" und appelliert zur Mäßigung. "In den letzten Wochen sind in den sozialen Netzwerken Entgleisungen sichtbar geworden, die nicht akzeptabel sind. Oft ist es aufgrund technischer Verschlüsselungsmöglichkeiten und internationaler Vernetzungen schwierig, die Urheber derartiger Aktionen ausfindig zu machen – zumal es sich dabei um Fake-Profile handeln kann. Umso wichtiger ist es, dass sich die Präsidentschaftskandidaten, aber auch ihre Teams, ihrer Vorbildwirkung bewusst sind und in ihrer eigenen Wortwahl mit besonderer Sensibilität agieren. Es wäre im Sinne der Distanzierung von nicht tolerierbaren Auswüchsen in sozialen Medien wünschenswert gewesen, dass sich die beiden Kandidatenteams auf einen Fairnesspakt geeinigt hätten, der persönliche Untergriffe ausgeschlossen und die Privatsphäre der Kandidaten und ihrer Familien geschützt hätte", erinnert Lockl mit Bedauern an die Weigerung der FPÖ, eine derartige Vereinbarung zu unterzeichnen.

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Gemeinsam für Van der Bellen - Unabhängige Initiative für die Bundespräsidentschaftswahl 2016
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