FlüchtlingsreferentInnenkonferenz erteilt Ein-Euro-Jobs Absage

LR Androsch: „Gesellschaftliche Teilhabe durch Bildung und Ausübung von Hilfstätigkeiten sind der Schlüssel zur Integration!“

St. Pölten (OTS) - Landesrat Ing. Maurice Androsch: „Es gibt nun ein klares Bekenntnis dazu, die Hilfstätigkeiten auf gemeinnützige Trägerorganisationen auszuweiten und diesen auch tatsächliche finanzielle Anerkennung zuteil werden zu lassen. Die klare Absage an Ein-Euro-Jobs war ein wichtiges Zeichen, das die LandesflüchtlingsreferentInnenkonferenz gesetzt hat.“ Die Leistung solle dabei mit einem Anerkennungsbeitrag von 5 Euro pro Stunde abgegolten werden und auf maximal 10 Stunden pro Woche begrenzt sein.

Rasch die deutsche Sprache zu erlernen sei das „Um und Auf“, so Landesrat Androsch weiter, denn dies beschleunige letztendlich den gesellschaftlichen Integrations-, Bildungs- und Ausbildungsprozess, sowie die Arbeitsmarktintegration. „Daher hat Niederösterreich in diesem Bereich auch umgehend gehandelt und wird in Kürze bereits A0-und A1-Kurse für AsylwerberInnen durchführen. Wichtig ist, diese Kenntnisse zentral zu verzeichnen, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und die Verwaltung zu vereinfachen. Strukturen zu geben, sowohl für die AsylwerberInnen als auch die betreuenden Organisationen und Freiwilligen ist ein Gebot der Stunde“, so Androsch weiter.

Die Konferenz hat es sich auch zum Ziel gesetzt, möglichst rasch die Qualifikationen der Neuankömmlinge zu verzeichnen. Androsch:
„Idealerweise ist bereits beim Erstaufnahmegespräch ein Qualifikationscheck durchzuführen, damit man Bildung und berufliche Kenntnisse sofort einordnen und in der Folge am Arbeitsmarkt bestmöglich kanalisieren kann. Wir benötigen auch raschere Verfahren zur Anerkennung von Vorkenntnissen und im Herkunftsland erworbenen Bildungsabschlüssen – sogenannte Nostrifizierungen.“

„Wenn die Vorschläge der Konferenz in Umsetzung gehen, kommen wir erfolgreicher Integration einen weiteren Schritt näher. Ein friktionsfreies, gesellschaftliches Miteinander ist das zentrale Bestreben dieser Konferenz. Um auch weiterhin eines der reichsten Länder der Welt zu bleiben, werden wir jeden einzelnen in Österreich lebenden Menschen – gebürtige ÖsterreicherInnen, wie auch Neuankömmlinge - brauchen und alle an einem Strang ziehen müssen“, so Androsch abschließend.

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