Stronach/Steinbichler: Märchen vom Milchengpass ist gesteuert!

Urheber sind Landwirtschaftskammer, Landwirtschaftsministerium und Bauernbund

Wien (OTS) - Verärgert reagiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler auf einen Artikel in der heutigen Kronenzeitung wo Berglanddirektor Braunshofer zitiert wird: „Die Exportmärkte gehören gedrosselt, da zu wenig Milch am Markt ist.“ Dies bestätige das Märchen vom Milchüberschuss, welches vom Bauernbund, der Landwirtschaftskammer und dem Landwirtschaftsministerium ständig gepredigt wird.

Die von der AMA angebotene Beihilfe unter dem Titel „Milchreduktionsmaßnahmen“ sei in Wahrheit ein Programm gegen die Milchbauern. „Mit einer Drosselung der Milchproduktion kann man den Markt nicht stabilisieren. Aber diese Maßnahme führt uns wieder einmal das Systemversagen der Agrarpolitik vor Augen. Durch diese Abschlachtungsaktion der Milchkühe wird doch nur der Einsatz von Palmöl aus dem Regenwald gefördert“, so Steinbichler.

Im Gegenteil, dieses Programm sei nichts Anderes als ein „Arbeits, -Umwelt-, Gesundheits-, Regenwald- und Klimazerstörungsprogramm“, warnt Steinbichler und weiter: „Die Milchkrise ist vorwiegend auf die vermehrte Verwendung von Palmöl in der Lebensmittelindustrie zurückzuführen (Europa ist der zweitgrößte Palmölimporteur weltweit, Anm.).“

Nahrungsmittelhersteller setzen zunehmend auf das umstrittene Palmöl statt auf gesundes Milch- und Butterfett. Und für die Palmölgewinnung treibt man die Abholzung des Regenwaldes massiv voran. Man muss im Sinne der Konsumenten endlich eine klare Palmöl-Kennzeichnungspflicht und eine Palmölsteuer, wie ich sie schon jahrelang fordere, einführen“, mahnt der Team Stronach Mandatar. Viel sinnvoller sei es die Milchwirtschaft zu stärken, sonst „stirbt der ländliche Raum und damit die Wirtschaftskraft und die gepflegte Kulturlandschaft“, warnt Steinbichler.

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