NEOS zu WEF-Ranking: Mitterlehner streut der Bevölkerung Sand in die Augen

Sepp Schellhorn: „Nur Maßnahmen wie die Senkung der Lohnnebenkosten und die Schaffung einer zeitgemäßen Gewerbeordnung können Österreich an die Spitze führen.“

Wien (OTS) - Wie das heute präsentierte Standort-Ranking des WEF zeigt, hat Österreich erstmals seit Jahren ein paar Plätze gut gemacht und sich von Platz 23 auf 19 verbessert. Dass nun Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner versucht, die Verbesserung Österreichs als große Leistung der Regierung zu verkaufen, stößt bei NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn auf Verärgerung: „Die Annahme Mitterlehners ist an den Haaren herbeigezogen. Tatsächlich lag Österreich vor dem Start der derzeitigen Regierung im Jahr 2013 schon auf Rang 16 und fiel die nächsten Jahre aufgrund fehlender Reformen wieder drastisch zurück. Die Verbesserung in diesem Jahr reicht also nicht einmal aus, um die von der großen Koalition verspielten Plätze wieder auszugleichen.“ Zusätzlich dürfe man nicht vergessen, dass das höhere Ranking Österreichs auch den schlechten Performances von Staaten wie Frankreich und Malaysia zu verdanken sind.

Der Bericht zeigt jedenfalls ganz deutlich die aktuellen Probleme der heimischen Wirtschaft auf. So wird etwas das Steuer- und Abgabensystem in Österreich als enorm wirtschaftshemmend angesehen. Ebenso wird die hohe Ineffizienz der Bürokratie als ein großes Problem angeführt. Hinsichtlich der Anreize für Investitionen sowie für Arbeit und Beschäftigung liegt Österreich gar nur auf den Plätzen 120 und 133. Im Bereich Arbeitsmarktflexibilisierung sieht der Bericht ebenfalls großen Aufholbedarf. „Der Bericht kritisiert also exakt die Punkte, die von NEOS seit Jahren angeprangert werden. Um die österreichische Wirtschaft wieder in Schwung zu bekommen, müssen endlich tiefgreifende Reformen angepackt werden. Dabei müssen allen voran die Unternehmerinnen und Unternehmer entlastet werden. Eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten, die Umsetzung der „One-In-Two-Out“-Regelung sowie die Schaffung einer zeitgemäßen Gewerbeordnung wären erste dringende Maßnahmen, die rasch umgesetzt werden könnten“, fordert Schellhorn abschließend die Bundesregierung zum Handeln auf.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0005