„Eco“ über den Traum vom österreichischen Silicon Valley

Am 29. September um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 29. September 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Ungleicher Lohn: Warum Frauen noch immer weniger verdienen

Es schlägt wieder einmal die Stunde der Wahrheit: Der Tag der Lohngerechtigkeit, der sogenannte „Equal Pay Day“, ist am 11. Oktober. Ab dann müssen Frauen de facto gratis arbeiten, um das Einkommen von Männern zu erreichen. Vergleicht man die Bruttogehälter aller Vollzeitbeschäftigten in Österreich, verdienen Frauen im Schnitt immer noch fast 23 Prozent weniger als Männer. Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit an vorletzter Stelle. Warum das reiche Österreich so hinterherhinkt, hat mehrere Gründe:
Frauen arbeiten oft in sozialen Berufen, wie zum Beispiel als Pflegerinnen oder als Kindergärtnerinnen, und dort wird wenig bezahlt. Doch selbst in Berufen, in denen gleich viele Männer und Frauen arbeiten, wirken sich geringe Gehaltsunterschiede beim Berufsstart oft ein Leben lang aus. Ein Bericht von Sabina Riedl und Emanuel Liedl.

Start-ups: Der Traum vom österreichischen Silicon Valley

Mit neuen Ideen und rasant wachsenden Unternehmen Arbeitsplätze schaffen – Österreich träumt von einem heimischen Silicon Valley. Rund 1.000 Start-ups gibt es zurzeit in der Alpenrepublik. Und die Erfolge lassen sich sehen: Da ist zum Beispiel die Kärntner Firma „bitmovin“, die eine schnelle Internetvideolösung entwickelt hat und damit gerade den Weltmarkt erobert. Doch hat Österreich überhaupt die Voraussetzungen für ein Alpen-Silicon-Valley? Wie sehr kann die heimische Wirtschaft von dem neuen Gründungsfieber profitieren? Und wie nachhaltig ist es, staatliche Fördergelder in Unternehmen zu stecken? Denn rein statistisch gesehen werden acht von zehn Start-ups scheitern. Ein Bericht von Christina Kronaus und Hans Wu.

Wirtschaftsfaktor Weltraum: Auch Österreich mischt mit

25 Jahre ist es her, dass Franz Viehböck als einziger Österreicher im All war. Fast zeitgleich geht die spektakuläre Kometen-Mission Rosetta zu Ende. Wenn die Sonde am Freitag auf dem Kometen „Tschuri“ landet, dann auch dank österreichischer Technologie an Bord. Wie hat sich zwischen diesen beiden Ereignissen der heimische Weltraummarkt entwickelt? Aus einer Handvoll Firmen sind mehr als hundert geworden. Manche, wie die Ruag, sind sogar Marktführer in Europa. Sie statten die Satelliten und Raumstationen mit der nötigen Isolierung aus. Auch die europäische Weltraumagentur ESA, mit Sitz in Paris, hat einen österreichischen Direktor. Josef Aschbacher leitet dort das größte und wichtigste Ressort, die Erdbeobachtung. Somit hat Österreich wieder einen Hoffnungsträger für seine Weltraumambitionen und kann vielleicht bald nach den Sternen greifen. Ein Bericht von Sabina Riedl.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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