Mitterlehner zu WEF-Ranking: Aufstieg motiviert für weitere Reformen

Österreich holt vier Plätze auf und liegt wieder unter Top-20-Standorten - Stimmungsbild bei Unternehmen verbessert - Bürokratische Hürden abbauen, modernes Arbeitsrecht ermöglichen

Wien/Genf (OTS/BMWFW) - Österreich hat sich im weltweiten Standort-Ranking des Genfer World Economic Forum (WEF) um vier Plätze verbessert und liegt jetzt auf dem 19. Rang unter 138 Ländern. „Der Aufstieg unter die Top 20 ist ein positives Signal und Ansporn für weitere Reformen. Das Stimmungsbild in den heimischen Unternehmen hat sich spürbar verbessert“, sagt Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der sich für eine sachliche Debatte über die Standortqualität ausspricht: „Weder Krankjammern noch Selbstzufriedenheit helfen uns weiter. Der Standort Österreich ist attraktiv, hat aber noch viel mehr Potenzial. Das wollen und müssen wir heben.“

Aus Sicht Mitterlehners sind folgende fünf Schwerpunkte besonders wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Industrie-Standorts zu stärken: Ein modernes und flexibleres Arbeitszeitrecht. Der Abbau bürokratischer Hürden in einem schlanken Staat. Eine ausgewogene Energie- und Klimapolitik. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Stärkung der Wissensgesellschaft. Zusätzlich eine Offensivstrategie für die Digitalisierung und den Wandel in Richtung Industrie 4.0. „Forschung, Technologie und Innovation entscheiden über den langfristigen Wohlstand. Daher müssen wir die Entwicklung neuer Ideen auf allen Ebenen unterstützen“, sagt Mitterlehner.

Ebenfalls wichtig ist der Abschluss von guten und fairen Handelsabkommen wie aktuell mit Kanada, um Exporte und Arbeitsplätze zu sichern. „Als kleine offene Volkswirtschaft können wir uns keine internationalen Sonderwege mit Abschottungstendenzen leisten“, bekräftigt Mitterlehner seine Position. Der Abbau von Handelshürden sei ein wichtiger Wachstumsfaktor.

Das WEF-Ranking beruht auf statistischen Quellen internationaler Organisationen sowie auf einer Manager-Befragung.

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