ÖVP-Becker fordert "EU-weite Definition von Antisemitismus", um jüdische Gemeinden zu schützen

Konferenz im EU-Parlament: "Zukunft der jüdischen Gemeinschaften in Europa"

Brüssel, 27. September 2016 (ÖVP-PD) Eine "gesetzlich anerkannte Definition von Antisemitismus" in der EU fordert der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker heute anlässlich der Konferenz zur "Zukunft der jüdischen Gemeinschaften in Europa" im EU-Parlament in Brüssel.****

"Die gesetzliche Definition von Antisemitismus ist die Voraussetzung für einen wirksamen Schutz der jüdischen Gemeinden in Europa", so Becker, der stellvertretender Vorsitzender der parteiübergreifenden Arbeitsgruppe gegen Antisemitismus im Europäischen Parlament ist.

Becker fordert auch, den EU-Anti-Hetz-Paragraphen zu verschärfen. "Der bisherige Anti-Hetz-Paragraph bringt nicht viel. Er deckt viele hetzerische Äußerungen gar nicht ab", so der ÖVP-Politiker.

"Es gibt eine Zunahme von Antisemitismus, Islamfeindlichkeit
und gewaltbereitem Extremismus in der EU. Juden haben heute in Europa wieder Angst, leben mit ständigem Polizeischutz und verlassen unseren Kontinent. Das können wir nicht tatenlos hinnehmen", betonte Becker.

Programm der heutigen Konferenz im EU-Parlament:
http://bit.ly/2dohCkX

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