- 27.09.2016, 11:12:27
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ÖVP hofiert Irans Atomchef Salehi während SPÖ-Bures in Israel Sonntagsreden über "historische Verantwortung" hält
Auch Irans Zentralbankchef in Wien – Deutscher Verfassungsschutz warnt vor illegalen Proliferationsversuchen
Utl.: Auch Irans Zentralbankchef in Wien – Deutscher
Verfassungsschutz warnt vor illegalen Proliferationsversuchen =
Wien (OTS) - Der Chef des iranischen Atomprogramms und Vizepräsident
der "Islamischen Republik" Iran, Ali Akbar Salehi, wird am 28.
September in der Diplomatischen Akademie von Direktor Hans Winkler zu
einem Vortrag begrüßt. Salehi war unter Ahmadinejad Außenminister des
Islamisten-Regimes. Gastgeber ist u.a. die Politische Akademie der
ÖVP, deren Vorsitzender Außenminister Kurz erst vor wenigen Tagen die
iranische Vizepräsidentin und ehemalige Geiselnehmerin Massoumeh
Ebtekar empfangen hat, die die Parole "Tod Israel" verteidigt.
Zudem weilt derzeit Irans Zentralbankchef Valiollah Seif mitsamt
Wirtschaftsdelegation in Wien, um laut iranischen Regimemedien
ÖNB-Chef Ewald Nowotny und weitere Bankenvertreter zu treffen. Laut
internationalen Medienberichten sind Erste Bank, Raiffeisen und
Oberbank wieder in das wegen aufrechter US-Sanktionen weiterhin
höchst riskante Iran-Geschäft eingestiegen. Unterdessen warnt der
deutsche Verfassungsschutz vor Irans illegalen
Beschaffungsaktivitäten für Güter, die für Atomwaffen, Trägerraketen
und selbst biologische und chemische Waffenprogramme eingesetzt
werden können.
Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB,
erklärt: "Bei einem Wien-Besuch 2013 drohte Salehi ganz offen
Kritikern des iranischen Regimes in Österreich. In einem Interview
mit der 'Wiener Zeitung' erklärte er, Organisationen wie STOP THE
BOMB sollten 'vorsichtiger' sein, da sie sonst 'in Problemsituationen
geraten könnten'. Das zeigt, dass mit Vertretern dieses Regimes, das
für die Ermordung von tausenden Oppositionellen verantwortlich ist,
kein Dialog geführt werden kann. Es ist eine ebenso verwerfliche wie
kurzsichtige Außenpolitik, dass jene, die auf die Zerstörung des
jüdischen Staates hinarbeiten, sich in Österreich die Klinke in die
Hand geben, während Nationalratspräsidentin Bures in Israel
folgenlose Sonntagsreden über historische Verantwortung hält."
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