Hamas soll von EU-Terrorliste gestrichen werden

IKG: Empfehlung des Generalanwalts an EUGH ist Tiefpunkt für politische Moral Europas

Wien (OTS) - Die Hamas ist für hunderte Terroranschläge verantwortlich und auch für das Elend, in dem palästinensische Flüchtlinge im Herrschaftsgebiet dieser Terrororganisation leben müssen.

Die Empfehlung des Generalstaatsanwaltes an den Europäischen Gerichtshof, die Hamas von der Terrorliste der EU wegzunehmen, ist daher mehrfach absurd. Offensichtlich hat man sich nicht die Mühe gemacht, im Statut der Hamas nachzulesen, wo eindeutig zu einem neuen Holocaust an Juden aufgerufen und auf die antisemitischen Protokolle der Weisen von Zion Bezug genommen wird.

Hier gilt es klar Stellung zu beziehen und sich nicht hinter formaljuristischen Argumenten zu verstecken. "Wenn man sicherstellen will, dass Juden in Europa weiterhin leben können, muss gegen Terror in jeder Form und unter jedem Vorzeichen vorgegangen werden. Die Wegnahme der Hamas von der Terrorliste, würde einen besonderen Tiefpunkt für die politische Moral Europas darstellen", so IKG-Präsident Oskar Deutsch.

Oskar Deutsch
Präsident
Israelitische Kultusgemeinde Wien/
Israelitische Religionsgesellschaft

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