FP Guggenbichler: Ulrike Sima´s Allmachtsgedanken sind unerträglich

Eine absolute Herrschaftskultur, wie sie die Stadträtin praktiziert, sollten wir eigentlich schon seit über 100 Jahren überwunden haben

Wien (OTS) - Knapp 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie sind die Wienerinnen und Wiener mit neuen Allmachtsgedanken konfrontiert. Ein entlarvendes Interview gab die SPÖ-Stadträtin Sima im Falter 38/16. So philosophiert sie zum Beispiel: "Ich hatte das Erlebnis eines Wettbewerbs, wo wir als Bauherr von der Jury überstimmt wurden. Und das geht mir dann doch zu weit."

„Liebe Frau Stadträtin, man kann hier der Entgegnung der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten nur Recht geben! Das, was Sie als Zumutung empfinden, ist nämlich geradezu das ‚Wesen eines Wettbewerbes im Sinne des Bundesvergabegesetztes‘, so der Umweltsprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Udo Guggenbichler. Sima dürfte zudem nicht bewusst sein, dass sie hier öffentliches Geld ausgibt und dementsprechend Ausschreibungen in Österreich verpflichtend sind.

Guggenbichler fügt hinzu, dass Simas Mandat nicht von Gott gegeben ist, sondern sie es den Wienerinnen und Wienern, deren Geld sie sorgsam verwalten sollte, zu verdanken hat. „Auf der einen Seite die Gebühren schamlos zu erhöhen und auf der anderen dieses so lukrierte Geld der Bürger intransparent zu verschwenden oder in sinnlose Werbekampagnen zu stecken, ist inakzeptabel“, ärgert sich Guggenbichler und stellt klar, dass er die Stadträtin auch in Zukunft nicht mit „Eure Majestät“ ansprechen, sondern penibel darauf achten wird, wie sie mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener umgeht.

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