„Report“ mit neuen Wahlanfechtungs-Überlegungen und CETA-Fakten

Am 27. September um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 27. September 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Neue Wahl-Anfechtung?
Bei der Wiederholung der Bezirksvertretungswahl in Wien-Leopoldstadt haben defekte Wahlkarten weitere Probleme verursacht. Anders als bei der Bundespräsidentenwahl hat die Stadt Wien ja entschieden, diese Wahl nicht zu verschieben, sondern schadhafte Wahlkarten auszutauschen. Das gelang in vielen Fällen nicht, fast 800 bereits unterschriebene Wahlkarten wurden ungültig. Die NEOS überlegen, die Wahl neuerlich anzufechten, denn zu viele Bürgerinnen und Bürger seien um ihr Wahlrecht gebracht worden. Martin Pusch berichtet über die neuesten Wahlkarten-Pannen.

Gezeter wegen CETA
Mit dem Streit um das Freihandelsabkommen CETA hat sich die rot-schwarze Koalition in ihre nächste Krise manövriert. Nach der Ablehnung durch die Parteimitglieder ist vor allem die SPÖ in der Zwickmühle: Wie umgehen mit CETA? Die ÖVP drängt auf eine Zustimmung. Die meisten EU-Staaten werden das Abkommen wohl unterzeichnen. Gibt es noch einen Kompromiss oder droht der Eklat? Ein Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

CETA – die Fakten
In fünf Wochen will die EU das Freihandelsabkommen CETA unterzeichnen. Der Vertrag mit Kanada ist fertig, eine Zusatzerklärung soll letzte Bedenken ausräumen und Widerstände in einzelnen Ländern, vor allem Österreichs, überwinden. Viele reden über CETA, doch nur wenige haben das Abkommen gelesen und verstanden. Die Gegner fürchten Gefahren vor allem für sozialpolitische und arbeitsrechtliche Standards, Industrie und Exportwirtschaft versprechen dringend nötige Wachstumseffekte und drängen auf Umsetzung. Eva Maria Kaiser und Helga Lazar über CETA, die Mythen und die Fakten.

Live zu Gast im Studio ist Infrastrukturminister und früherer EU-Abgeordneter Jörg Leichtfried, SPÖ.

Mehr Drogen- als Alkolenker
Bei einigen Schwerpunktkontrollen in Wien hat die Polizei zuletzt mehr Autofahrerinnen und Autofahrer entdeckt, die unter dem Einfluss von Drogen standen, als unter jenem von Alkohol. Die Polizei begründet den Anstieg mit der höheren Kontrolldichte. Aber der Konsum von Cannabis und anderen Substanzen hat auch insgesamt zugenommen. Und offenbar haben immer mehr Menschen keine Hemmung, sich beeinträchtigt hinters Steuer zu setzen. Allerdings lässt sich bei Drogen – anders als bei Alkohol – nur sehr schwer feststellen, wie stark sie wirken. Das Innenministerium ist bereits auf der Suche nach neuen Drogenvortestgeräten. Könnten diese das Problem lösen? Wie wirkt sich der Konsum von Cannabis überhaupt auf die Fahrtüchtigkeit aus? Und warum dürfen Leute, die es aus medizinischen Gründen nehmen, dann doch ans Steuer? Katja Winkler und Jakob Horvat berichten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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