FPÖ-Kasal zu Siedlungsunion: Weitere Privilegien für Ingrid Schubert?

Konsequenzen sind alternativlos

Wien (OTS) - In die SPÖ-nahe Wohnbaugenossenschaft „Siedlungsunion“ scheint keine Ruhe einzukehren. Im Zentrum der Berichterstattung steht SPÖ-Gemeinderätin und Vorstandsobfrau Ingrid Schubert. „Eine Anfragebeantwortung durch Wohnbaustadtrat Michael Ludwig wirft weitere Fragen auf und bestätigt die öffentliche Kritik“, erneuert FPÖ-Wohnbausprecher im Wiener Rathaus, LAbg. Mag. Günter Kasal, den Ruf nach Konsequenzen.

Ingrid Schuberts zeitliche Ressourcen scheinen somit nahezu unbegrenzt zu sein: Sie fungiert als Bereichsleiterin für Neubau, Sanierung und Vertrieb sowie als Vorstandsobfrau der Siedlungsunion. Hinzu kommt noch die Position in der Geschäftsführung der „PLABAS“, einer Tochter der Genossenschaft. Gleichzeitig ist sie Mandatarin der SPÖ im Wiener Rathaus. „Hier findet sich genau jenes Multifunktionärswesen, das im Wiener Wohnbau keinen Platz mehr haben darf“, fordert Kasal ein Umdenken und die Entpolitisierung von Wiens gemeinnützigen Wohnbauträgern.

Eine Anfragebeantwortung durch SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig wirft weitere Fragen auf. „Warum ist im Dienstvertrag von Frau Schubert keine stundenmäßige Anwesenheitspflicht im Büro vorgesehen? Wie kann bei der Multibelastung Ingrid Schuberts der erforderliche Einsatz für das Unternehmen sichergestellt werden?“, fordert Kasal konkrete Antworten. „Hier zeigt sich einmal mehr, welch angenehmes Umfeld einige Wohnbaugenossenschaften SPÖ-nahen Funktionären bieten. Finanziert wird es allerdings durch die Bewohner“, schließt Kasal.

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