ÖCV begrüßt Bestrebungen zur Studienplatzfinanzierung

Hochschulbildung ist ein zentraler Faktor für Wachstum und Entwicklung in Österreich. Der Cartellverband spricht sich für zukunftsfähige Qualitätssicherung aus.

Wien (OTS) - Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) begrüßt den Vorstoß von Bildungsminister Reinhold Mitterlehner zu einer neuen Art der Hochschulfinanzierung. „Eine Bemessung der finanziellen Mittel an der Anzahl der tatsächlichen Absolventen ist zu begrüßen“, stellt ÖCV-Präsident Peter Neuböck klar. Die Zukunftssicherung des Bildungs-und Forschungsstandortes Österreich liege dem ÖCV sehr am Herzen. Dazu müssen rasch geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden, mahnt Neuböck.

Trotz der Expansion der Fachhochschulen sind 80 Prozent der österreichischen Studierenden an einer öffentlichen Uni inskribiert. „Wenn Beschränkungen notwendig sind, um die Qualität zu sichern, dann sind diese Beschränkungen einzuführen. Immerhin werden auch die Größen von Kindergartengruppen und Volksschulklassen begrenzt, um bessere pädagogische Erfolge zu erzielen.“

„Die steigenden Studierendenzahlen wurden bisher mit keinem adäquaten Ausbau des Uni-Systems begleitet“, so ÖCV-Präsident Neuböck. „Dem ÖCV ist es daher immanent wichtig, die Kapazitäten zu regulieren. Wir müssen das Verhältnis zwischen Professoren und Studierenden auf ein funktionierendes Level bringen!“

Der Österreichische Cartellverband ist mit über 13.000 Mitgliedern der größte Akademikerverband in Österreich. Mit seinen 49 katholischen Studentenverbindungen ist er in allen großen Städten des Landes vertreten.

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