FP-Kasal: Durch Ausbau des ORF-Zentrums droht Parkplatz-Chaos

Tausend Mitarbeiter mehr, dafür weniger Parkplätze

Wien (OTS) - „Wenn das so umgesetzt wird, hat Hietzing bald darauf das Parkpickerl“, fasst der Hietzinger FPÖ-Bezirksobmann LAbg. Mag. Günter Kasal die Planungen rund um den Ausbau des ORF-Zentrums zusammen.

Diese sehen einen Neubau für alle Wiener ORF-Radios vor, in dem rund eintausend Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Diese sollen – so stellt sich das die Stadt vor – mit dem Fahrrad oder mit den Öffis zum Arbeitsplatz kommen. „Das will ich sehen, wie ein Robert Kratky im Winter um 4 Uhr Früh – wenn noch keine Öffis fahren - mit dem Fahrrad die Marxingstraße raufstrampelt“, schüttelt Kasal nur den Kopf über so viel Naivität. Zudem kritisiert er die Pläne zum öffentlichen Verkehr: Wegen 250 Meter Abstand von der Bushaltestelle zum neuen ORF-Eingang soll der Bus um das gesamte ORF Gelände verlängert werden und eine Bushaltestelle in der Elisabethallee errichtet werden – dadurch würden weitere Parkplätte entfallen. Die Hietzinger Bezirksvertretung lehnt das ab. „Sind 2 Minuten Gehzeit den ORF Mitarbeitern nicht zumutbar?“, fragt Kasal.

Das ganze Konzept ist ein Anschlag auf die Parkplätze der Bewohner des gesamten Küniglbergs“, ist Kasal entsetzt. „Die insgesamt ca. 1.000 zusätzlichen Mitarbeiter brauchen auch zusätzliche Parkplätze, sonst können wir uns in Kürze anhören, dass das so nicht geht und Hietzing dann auch die Generallösung für alle Verkehrsprobleme der Stadt - das Parkpickerl - benötigt – und das wollen wir nicht!“, so Kasal. Eine von der FPÖ unterstützte Unterschriftenaktion brachte in den ersten beiden Tagen bereits über 100 Unterschriften ausschließlich unmittelbar betroffener Anrainer. Diese sind geschlossen gegen die Flächenumwidmung, die über 1.000 zusätzliche Mitarbeiter bei gleichzeitiger Stellplatzreduktion beim ORF ermöglichen soll und unweigerlich zu einem Parkplatz-Chaos führen wird.

Die FPÖ Hietzing fordert einen Ausbau des ORF-Parkhauses am Küniglberg bzw. die Errichtung eine Garage am ORF-Gelände, damit jener Teil der 1.000 zusätzlichen Mitarbeiter, der mit dem Auto in die Arbeit kommen wird, nicht ausnahmslos die Parkplätze der Anrainer verstellt.

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