Weinwirtschaft schafft 75.000 Arbeitsplätze - Nun nachhaltig absichern!

Schmuckenschlager fordert Rücknahme von Budgetstreichung und Sektsteuer

Wien (OTS) - "Die Weinwirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Wirtschaft. Sie schafft und erhält nicht nur 75.000 Arbeitsplätze, auch der Fiskus profitiert jährlich von mehr als 1 Mrd. Euro Netto-Einnahmen. Die Brutto-Wertschöpfung lag 2014 bei 3,6 Mrd. Euro. Ich verlange daher die Rücknahme der Budgetstreichung für die Österreich Wein Marketing (ÖWM) und die Abschaffung der völlig kontraproduktiven Sektsteuer", so Johannes Schmuckenschlager, Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes, der sich dabei auf die heute präsentierte Studie des IHS (Institut für Höhere Studien) zum Thema "Ökonomische Bedeutung der Weinwirtschaft für Österreich" stützt.

Positiv auch im Tourismusgebiet

"Nicht nur die Weinanbaugebiete profitieren vom guten Wein. Die agrarische Weinproduktion sowie die Herstellung von Traubenwein sind Impulsgeber für die gesamte Wertschöpfungskette. Diese Urproduktion liegt bei unzähligen heimischen Familienbetrieben und wie die Studie zeigt, entstehen in der Folge die stärksten positiven Effekte in den Bereichen Handel, Gastgewerbe sowie Tourismus und zwar in allen österreichischen Bundesländern. Rund ein Drittel (35%) aller durch die Weinwirtschaft ausgelösten Beschäftigten sind außerhalb der 'Weinbundesländer' tätig und dort werden auch 40% der Wertschöpfung generiert", erläutert Schmuckenschlager.

Wichtig: Ernährungssouveränität

Der Österreichische Weinbauverband weißt abermals darauf hin, dass durch die Sektsteuer die Produktion zurückgedrängt wird und der Faktorverlust somit extrem hoch ist. Auch die durchgeführte Kürzung des ÖWM-Bundesbeitrages gefährdet die Erfolgsgeschichte der österreichischen Weinwirtschaft. "Ich verlange eine nachhaltige Standortsicherung als Wirtschaftsfaktor und das nicht nur in der Weinwirtschaft, sondern in der Landwirtschaft allgemein. Die Ernährungssouveränität als wichtiger sicherheits- sowie gesellschaftspolitischer Faktor muss wieder Priorität haben und an Wert gewinnen", so Schmuckenschlager abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Weinbauverband Österreich
Tel.-Nr. 01/53441-8553
E-Mail: j.glatt@lk-oe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIM0001