Becher: Wohnbauinvestitionsbank wird Wohnungsneubau ankurbeln – Leistbares Wohnen braucht langfristige Finanzierung

Wien (OTS/SK) - Im Dezember des Vorjahrs hat der Nationalrat das Bundesgesetz über die Einrichtung einer Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) beschlossen, seit Beginn dieser Woche ist die Gründung abgeschlossen. SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher erwartet von der Sonderfinanzierungsgesellschaft marktkorrigierende Impulse und Unterstützung für die Wohnbauoffensive der Bundesregierung. Becher:
"Die Niedrigzinspolitik der EZB erweist sich nicht als zwingender Vorteil für nachhaltige Wohnbaupolitik, denn bei den Kreditlaufzeiten sind die Institute durchwegs zurückhaltend. Durch die WBIB werden langfristige Finanzierungen mit Laufzeiten von 30 bis 35 Jahren angeboten. Genau das brauchen wir für stabile Wohnkosten." ****

Wie die SPÖ-Wohnbausprecherin betonte, sind es diese kostengünstigen, langfristigen Finanzierungen, die für den sozialen Wohnbau ausschlaggebend sind. "So kann mehr gebaut werden und die MieterInnen können sich darauf verlassen, dass die Kostenvorteile auf lange Frist gewährleistet sind", erläuterte Becher am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das erklärte Ziel der Sonderfinanzierungsgesellschaft, die sich mit Bundeshaftungen über die Europäische Investitionsbank EIB refinanzieren wird, sind 30.000 zusätzliche Wohnungen in den kommenden fünf Jahren.

Die WBIB wird auch Kredite an Gebietskörperschaften für die Finanzierung von siedlungsbezogener Wohninfrastruktur vergeben. Becher: "Damit unterstützen wir ein geordnetes, wohlstrukturiertes Wachstum, bei dem auch Einrichtungen wie Kindergärten und Nahversorgungsbetriebe geeignete Voraussetzungen vorfinden", so Becher, "vielerorts wird so mehrgeschoßiger und damit ressourcenschonender Wohnbau erst möglich".

Die WBIB ist räumlich und personell in die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) integriert. Eigentümer der WBIB sind die ÖHT (35,67 Prozent), die s Wohnbaubank AG (27,5 Prozent), die Raiffeisen Bausparkasse (26 Prozent), die Hypo-Wohnbaubank (10 Prozent) und die BAWAG P.S.K. Wohnbaubank AG (0,83 Prozent). (Schluss) bj/wf/mp

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