Daniela Kraus: „Mehr Förderung für Bildungseinrichtungen“

fjum-Geschäftsführerin fordert eine Reform der öffentlichen Presseförderung

Wien (OTS) - „Wer besseren Journalismus will, braucht dafür auch bessere Aus- und Fortbildung“, sagt Daniela Kraus, Geschäftsführerin des forum journalismus und medien im Rahmen einer von Medienminister Thomas Drozda veranstalteten Enquete unter dem Titel „Medienförderung neu – Was braucht Demokratie?“. Neben den Kommunikationswissenschaftlern Matthias Karmasin, Fritz Hausjell, der Medienredakteurin Ingrid Brodnig, der „Heute“-Herausgebern Eva Dichand und zahlreichen anderen Medienexperten sprach Kraus über eine sinnvolle Reform der aktuellen öffentlichen Presseförderung in Österreich. In ihrer Rede forderte Kraus eine öffentliche Presseförderung, die den qualitativen Journalismus und nicht einzelne Medienunternehmen ins Zentrum stellt. Dafür sei eine gezielte und kontinuierliche Fortbildung notwendig. „Aufgrund der ökonomischen Realität wollen oder können österreichische Medien nur wenig in die Bildung ihrer Mitarbeiter investieren. Die qualitätsgesicherte Fortbildung ihrer Mitarbeiter sollte aber für öffentlich geförderte Medienunternehmen eine Verpflichtung sein“, so Kraus. „Daher benötigen journalistische Bildungseinrichtungen mehr öffentliche Förderung als bisher“, so die fjum-Geschäftsführerin. Ganz ähnlich argumentierte auch Fritz Hausjell vom Institut für Publizistik. Hausjell sprach sich für eine Erhöhung der Presseförderung für journalistische Fortbildungseinrichtungen aus.

Das fjum hat sich in den vergangenen Jahren als eine der führenden Fortbildungsinstitute für Journalistinnen und Journalisten in Österreich etabliert. fjum ist es gelungen, die Jahreskonferenz des Global Editors Network, einer internationalen Vereinigung von Chefredakteuren – 2016 und auch im kommenden Jahr nach Wien zu holen.

Heute, Montag, feiert das fjum sein fünfjähriges Bestehen. Zu den Feierlichkeiten im Wiener Haus der Musik haben sich zahlreiche Medienvertreter angesagt.

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Dr. Daniela Kraus
Geschäftsführerin fjum
+43(01)997 2796
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