Juraczka/Keri: Causa Hetzgasse 8 ist ein Schildbürgerstreich

Stadt agiert willkürlich und behindert privaten Bauträger - Abbruch bzw. Bau muss endlich ermöglicht werden

Wien (OTS) - "Die Causa rund um die Hetzgasse 8 gleicht immer mehr einem Schildbürgerstreich. Die Stadt agiert hier völlig willkürlich und intransparent und es ist mehr als offensichtlich, dass hier alles versucht wird einem Bauträger das Leben schwer zu machen! Das schreckt einen jeden privaten Investor ab", so der Klubobmann der ÖVP Wien Manfred Juraczka und der Klubobmann der ÖVP Landstraße Georg Keri angesichts der heutigen Aussagen von Eigentümerin Ingrid Soulier.

Der Bauträger Soulier Management GmbH, ein langjähriges Familienunternehmen in Wien, hat zwar eine Baugenehmigung für einen Neubau am Standort Hetzgasse 8 erhalten. Geplant sind 56 leistbare Mietwohnungen in einem Niedrigenergiehaus mit Kinderspielplatz im Hof und begrünter Außenfassade. Der begonnene Abbruch des bestehenden Hauses Hetzgasse 8 darf nun aber nicht fortgesetzt werden, da eine Schutzzone in diesem Gebiet geplant ist. "Das ist völlig unverständlich, da festgestellt worden ist, dass eine Sanierung des bestehenden Gebäudes aufgrund der schlechten Bausubstanz keinen Sinn ergebe bzw. ein Neubau im „öffentlichen Interesse“ sei. Das Ganze gleicht einem Spießrutenlauf und ist für alle Beteiligten schlichtweg unzumutbar", so Juraczka und Keri weiter.

"Zum einen brauchen wir leistbare Wohnungen im dritten Bezirk, zum anderen ist diese Causa auch ein Anschlag auf die individuelle Lebensqualität der Anrainer. Wenn es nicht bald zu einer Einigung kommt, besteht die Gefahr, dass die Nachbarn der Hetzgasse 8 jahrelang neben einem halb abgebrochenen Haus leben müssen", reagiert Klubobmann Georg Keri verärgert.

"Anstatt den Neubau von Wohnungen, die in Wien zweifelsohne mehr als dringend benötigt werden, weiterhin völlig willkürlich zu behindern, ist die Stadt aufgefordert alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit der Abbruch von statten gehen und der Bau so schnell wie möglich begonnen werden kann. Wenn dieses Muster sich weiterhin fortsetzt, wäre es nicht verwunderlich, wenn private Bauträger in Wien keine Projekte mehr entwickeln“, so Juraczka abschließend.

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