BZÖ-Korak: Belegung von Flüchtlingsquartier Langauen spiegelt ziel- und planlose Asylpolitik der Bundesregierung wider

Inbetriebnahme von neuer Unterkunft, obwohl in Kärnten rund 1500 Betten zur Verfügung stehen

Klagenfurt (OTS) - Harsche Kritik übt heute BZÖ-LAbg. Willi Korak nach dem erstmaligen Bezug einer Flüchtlingsunterkunft in Villach-Langauen: „Ungeachtet der Tatsache, dass in Kärnten zwei Drittel der Quartiere leer stehen, ziehen etwa 50 Männer in ein neues, vom Bundesministerium betriebenes Quartier. Diese Asylpolitik des Bundes ist wahrlich ohne Hand und Fuß. Ständig werden die Kärntnerinnen und Kärntner von Wien aus überrumpelt und vorgeführt“. Statt Unterkünften in Kärnten brauche es diese an der EU-Außengrenze.

Korak habe zudem auch keinerlei Verständnis für Flüchtlinge, die aus sicheren Drittstaaten nach Österreich drängen. "Es ist kein Wunschkonzert, wann und wo Asylanträge gestellt werden. Demnach sind europaweite einheitliche soziale Standards ein absolutes Muss“. Österreich hat, gemessen an der Bevölkerungszahl, die drittmeisten Flüchtlinge zu beherbergen und ist so an der Grenze der Belastbarkeit längst angekommen. Andere Mitglieder der Union machen hingegen aber noch immer keine Anstalten ihrer humanitären Verpflichtung nachzukommen.

Korak drängt daher bis zur Umsetzung gerechter Asylquoten in der EU auf einen absoluten Aufnahmestopp in Österreich. Die europäische Union könne nur im Kampf gegen die Ursache des Schlepperübels das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen. "Schutzzonen und Aufnahmezentren an den Außengrenzen der europäischen Union würden wesentlich zur sofortigen Entspannung der Lage beitragen“, betont Korak.

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