ORF III am Dienstag: TV-Premiere „Lebensraum Wiener Staatsoper“, „Was schätzen Sie …?“ u. a. mit Kristina Sprenger

Außerdem: Lorenz Gallmetzer in „Kultur Heute“ und Doku-Doppel „Der Nibelungen-Code“ in „Mythos Geschichte“

Wien (OTS) - Mit Eigenproduktionen gespicktes Kulturprogramm erwartet das TV-Publikum am Dienstag, dem 20. September 2016, in ORF III. Zum Auftakt begrüßt Peter Fässlacher den ehemaligen ORF-Korrespondenten Lorenz Gallmetzer in einer neuen Ausgabe des werktäglichen Nachrichtenmagazins „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). In seinem Buch „Süchtig“ erzählt der Journalist dramatische Schicksalsgeschichten – darunter auch seine eigene: Über viele Jahre hielt Gallmetzer seine Depressionen mit Alkohol im Zaum, bis er sich eines Tages eingestehen musste, dass ihn die Sucht im Griff hatte.

In der ersten Folge nach der Sommerpause geht die Kunst- und Antiquitätensendung „Was schätzen Sie …?“ (20.15 Uhr) auf Bundesländer-Tour und präsentiert eine ganze Ausgabe aus der Alpenregion Tirol. Karl Hohenlohe begleitet u. a. die Schauspielerin Kristina Sprenger ins Innsbrucker Elternhaus, wo ein altes Madonnen-Gemälde erstaunliche Ähnlichkeit mit einem populären Renaissance-Bild von Lucas Cranach aufweist. Zu sehen sind außerdem ein sogenannter „Garconniere-Schrank“, der sich in wenigen Handgriffen zu einem ganzen Zimmer umfunktionieren lässt, und das Horn eines ungarischen Grau- oder Steppenrinds, dessen geheimnisvolle Inschriften tief in die Tiroler Alpentäler führen.

Gleich danach begibt sich „Mythos Geschichte“ in der ersten von insgesamt sechs neuen „Lebensraum“-Dokumentationen in die „Wiener Staatsoper“ (21.05 Uhr). Die Zerstörung des Hauses im April 1945 ist – ebenso wie ihre Wiedereröffnung im November 1955 – eine bedeutende Zäsur in der Stadtgeschichte. Fünf weitere Folgen führen auch durch Wien, u. a. ins „Schloss Belvedere“ (4. Oktober), ins „Burgtheater“ (11. Oktober) und in die „Nationalbibliothek“ (18. Oktober), und das Fernsehpublikum lernt die ehrwürdigen Orte unter neuen Blickwinkeln als zukunftsgewandte Lebensräume kennen.

Zwei „Mythos Geschichte“-Dokumentationen entwirren zum Abschluss Fiktion und Fakten rund um den „Nibelungen-Code“. Längst ist sich die Forschung einig, dass das Epos aus dem 13. Jahrhundert jede Menge historische Anspielungen beinhaltet. Hinter dem „Decknamen Siegfried“ (21.55 Uhr) verbirgt sich nach Meinung einiger Experten der sagenumwobene Germanenfürst Armin, der Cherusker. Eine andere Spur führt zu den Merowingern, die im 6. Jahrhundert am Rhein ansiedelten und von einem König regiert wurden, der ebenfalls auf Siegfried passen könnte.
Um den Tod ihres Gemahls Siegfried zu rächen, entfesselt Kriemhild der Sage nach einen Kampf am Wormser Hof ihres neuen Ehemannes, des mächtigen Hunnenkönigs Etzel. Die historischen Wurzeln des blutigen Dramas rund um „Kriemhilds Todesspiel“ (22.50 Uhr) gehen bis ins 6. Jahrhundert zurück. Die Dokumentation ergründet das Vermächtnis der burgundischen Könige, denen das Nibelungenlied ein ewiges Denkmal gesetzt hat.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0007