Nationales Beratungsgremium für Human-Biomonitoring

ExpertInnen unter der Leitung des Umweltbundesamtes beraten Umweltminister Andrä Rupprechter bei Fragen zur Wirkung von Umwelteinflüssen auf den Menschen

Wien (OTS) - Die Österreichische Human-Biomonitoring Plattform unter der Leitung des Umweltbundesamtes wird offizielles Beratungsgremium des Ministers bei Fragen an der Schnittstelle zwischen Umwelt und Gesundheit. Neue Erkenntnisse liefert dabei die Methode des Human-Biomonitoring, mit der die Schadstoffbelastung eines Menschen oder einer Bevölkerungsgruppe erfasst wird. Dazu werden biologische Materialien wie Blut, Harn, Muttermilch, Speichel, Haare oder Gewebeproben auf Schadstoffe oder deren Abbauprodukte chemisch analysiert. „Human-Biomonitoring ist von meinem Haus in den letzten Jahren massiv vorangebracht worden - Österreich hat sich hier in der EU eine Spitzenposition erarbeitet“, betont Umweltminister Andrä Rupprechter. „Es ist deshalb nur ein logischer Schritt, die Human-Biomonitoring Plattform des Umweltbundesamtes aufzuwerten und zu einem offiziellen Beratungsgremium der österreichischen Umweltpolitik zu machen.“ Gundi Lorbeer, Leiterin der Prüfstelle im Umweltbundesamt, ergänzt: „Human-Biomonitoring wird in vielen Ländern bereits zur gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung eingesetzt. Wir freuen uns, dass ihr Stellenwert auch hierzulande steigt und die Plattform Brücken zwischen Wissenschaft und Verwaltung baut.“

Die Österreichische Human-Biomonitoring Plattform wird durch eine konstituierende Sitzung am 19. September zum offiziellen Beratungsgremium für gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung in Österreich. In dieser Funktion soll sie außerdem eine möglichst rege Beteiligung österreichischer Forschungseinrichtungen an der europäischen Initiative HBM4EU sicherstellen. Mit dieser Initiative will die Europäische Kommission die Human-Biomonitoring Aktivitäten in Europa ausweiten und vernetzen und diese Methode als Werkzeug der europäischen Umwelt- und Gesundheitspolitik verankern.

Weitere Informationen unter www.umweltbundesamt.at/news_160919

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Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/313 04-5432

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