Korosec: 6 Wochen vor nötigem Gesetzesbeschluss noch immer keine Gesetzesentwürfe zum Pensions-Gipfel vom Februar!

Gesetze müssten am 31.10.2016 beschlossen sein. Seniorinnen und Senioren zunehmend wütend!

Wien (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert. Neufassung in Meldung OTS0027 vom 19.09.2016

„Wo also bleiben die für „noch vor dem Herbst“
angekündigten Gesetzesentwürfe zu den Vereinbarungen vom so genannten Pensionsgipfel im Februar? Wer eine Beschlussfassung am 31.10.2016 anstrebt, hat von heute weg nur noch sechs Wochen Zeit – das wäre schon bei einfachen Gesetzesmaterien eine denkbar kurze Begutachtungsfrist! Bei allem Verständnis für das aktuelle Interesse rund um Wahlkarten und Wahlterminverschiebungen – den Sozialminister und seine Gesetzesarbeit sollte das wohl kaum an der Arbeit hindern. Uns erreichen dazu zunehmend wütende Reaktionen und Nachfragen der Seniorinnen und Senioren“, erklärt LAbg. Ingrid Korosec, Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes.

Seniorinnen und Senioren brauchen klare und rechtssichere Antworten auf ihre Fragen!

Korosec informiert zur aktuellen Stimmungslage der Seniorinnen und Senioren:

„Seit Wochen hören die Telefone im Seniorenbund gar nicht mehr auf zu klingeln, erreichen uns täglich zahlreiche Anfragen per E-Mail und Brief. Zwar steht die gesetzliche Teuerungsabgeltung von 0,8 Prozent fest. Doch kann das mit Sicherheit nicht ausreichen, um die Finanzierbarkeit des Lebensalltags der Älteren zu garantieren. Und hinzu kommen die Fragen: Erhalten nun Ausgleichszulagenbezieher, die über 30 Pensionsversicherungsjahre verfügen, die versprochene Erhöhung auf 1.000,- Euro? Fallen die Zuverdienstgrenzen für alle älteren Erwerbstätigen endlich weg? Gibt es den vereinbarten Schwerpunkt für schwer Erkrankte nach einem Langzeitkrankenstand? Vor allem diese Fragen beschäftigen unsere Mitglieder. Und die Menschen haben ein Recht, möglichst bald eine konkrete Antwort auf ihre Fragen zu erhalten. Mit Ausreden und tröstenden Worten ist es hier nicht getan!“

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