Gesundheitsversorgung: Panikmache der Ärztekammer verunsichert Bevölkerung

Redecsy: Flächendeckende Versorgung durch Landärzte ist in Kärnten gewährleistet. Neue Ausbildung für Allgemeinmediziner Dank Gesundheitsreferentin LHStv. Prettner auf Schiene.

Klagenfurt (OTS) - Als „bezeichnend“ und „verantwortungslos“ bezeichnet der Gesundheitssprecher der Kärntner SPÖ, Landtagsabgeordneter David Redecsy, die Panikmache des Kärntner Ärztekammerpräsidenten Dr. Josef Huber, wonach Kärnten die Landärzte ausgehen würden. Tatsache sei, dass derzeit - mit Ausnahme von Greifenburg - keine einzige Stelle vakant ist.

Außerdem würde Huber wider besseres Wissen Hiobsbotschaften an die Wand malen. Denn: „Eine neue Ausbildung für Allgemeinmediziner ist, vorangetrieben von Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner, in der Zielgeraden.“ Auch die damit verbundene Ausbildung in den Lehrpraxen werde neu geregelt.

„Es kann also keine Rede davon sein, dass eine Unterversorgung droht“, deponiert Redecsy, der Huber vorwirft, eine „dramatische Situation konstruieren zu wollen.“

In Richtung Ärztekammer meint Redecsy: „Es ist an der Zeit, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu werden und nicht die Patienten mit einem drohenden Versorgungsengpass zu verunsichern.“ Diesbezüglich verweist er auf eine längst überfällige Änderung der Reihungskriterien. „Die derzeitigen Kriterien sind nicht mehr zeitgemäß.“ Das Durchschnittsalter beim Erhalt einer Kassastelle beträgt bereits 48 Jahre. „Das ist nur eines der Themen, dem sich die Ärztekammer endlich annehmen sollte“, fordert Redecsy.
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