Scheichelbauer-Schuster: Qualifikation und Qualität als Wettbewerbsvorteil am Standort Österreich

Überbordende Bürokratie in Angriff nehmen – Flexible Anpassungen der Gewerbeordnung möglich

Wien (OTS) - Bitte erachten Sie die beiden OTS-Aussendungen Nr:
OTS0166 5 WI 0283 PWK0008 II und OTS0168 5 WI 0283 PWK0009 II – auf Grund eines technischen Problems als gegenstandslos!

„Die Grundlagen der heimischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind Qualität und Qualifikation. Diese sind der entscheidende Wettbewerbsvorteil, den wir am Standort Österreich haben“, betonte heute, Freitag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. So hat gerade erst heute die OECD bestätigt, dass Österreich ein Land der Berufsausbildung ist. 70 Prozent der Schüler in der Sekundarstufe machen Lehre oder besuchen eine berufsbildende Schule. 38 Prozent der heimischen Jungunternehmen verfügen über einen Meister oder Lehrabschluss, rechnet man den berufsbildenden Bereich hinzu, sind es 55 Prozent. In 134.000 Betrieben Gewerbe- und Handwerksbetrieben werden 720.000 Menschen beschäftigt. „Die duale Ausbildung hat also immense volkswirtschaftliche Bedeutung. Diese wollen wir sichern und weiter ausbauen“, so Scheichelbauer-Schuster.

„Die Gewerbeordnung hat sich immer als verlässlicher Rahmen für heimisches Unternehmertum erwiesen und wurde und wird nach den Bedürfnissen regelmäßig flexibel angepasst “, unterstreicht der Geschäftsführer der Bundessparte, Reinhard Kainz. So sind inzwischen mehr als 400 Gewerbe frei zugänglich. In den übrigen 80 reglementierten Gewerben diene der Nachweis einer Mindestqualifikation dazu, das Qualitätsniveau zu sichern. Jeder, der in Österreich eine Befähigung nachweisen kann, kann im Wege der individuellen Befähigung ein reglementiertes Gewerbe ausüben. Damit ist Österreich weit flexibler als Deutschland. „Wer also Selbständigkeit erleichtern will, muss endlich die überbordende Bürokratie, vor allem auch im Anlagenrecht, in Angriff nehmen. Denn das ist das, was letztlich den unternehmerischen Alltag behindert. Hier wäre es nach Jahren der Diskussion an der Zeit, die Unzahl an Vorschlägen in Umsetzung zu bringen“, so der Geschäftsführer der Bundessparte abschließend. (PWK666/US)

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