meinungsraum.at-Umfrage: 50 Prozent begrüßen Verschiebung der Bundespräsidenten-Stichwahl

Überraschend: 40 Prozent der 600 befragten Österreicher sind für Einschränkung der Briefwahl

Wien (OTS) - Unmittelbar nach Bekanntgabe der Verschiebung der neuerlichen Stichwahl in der vergangenen Woche hat das Onlinemarktforschungsinstitut meinungsraum.at 600 Österreicher zu ihrer aktuellen Meinung zum Thema Bundespräsidentenwahl befragt. Christina Matzka, Studienleiterin von meinungsraum.at: „Über die Hälfte der Wähler begrüßen die Verschiebung der Stichwahl-Wiederholung und nur 28 Prozent lehnen diese dezidiert ab.“ Zudem wächst das Lager jener, die meinen, die Vorgänge rund um die Bundespräsidenten-Stichwahl würden der Demokratie schaden: 35 Prozent sehen die Verschiebung als (eher) schädlich für die Demokratie, 55 Prozent als eher wichtig für die Demokratie. Zum Vergleich: Im Juni waren nur 27 Prozent der Ansicht, die Wiederholung würde der Demokratie schaden, im August waren es 31 Prozent. 45 Prozent der Befragten sind auch davon überzeugt, dass die Verschiebung der Stichwahl dem Image Österreichs massiv schadet und äußerst peinlich ist.

Überraschend ist die Meinung der Österreich in Bezug auf die Briefwahl.

Matzka: „40 Prozent würden eine Einschränkung der Briefwahl auf Bettlägrige, Auslandsösterreicher und jene, die am Wahlsonntag berufstätig sind, begrüßen. Unter den FPÖ-Wählern sind sogar 66 Prozent Befürworter.“ Auch die Änderung des Wählerverzeichnisses und damit die Zulassung von Jungwählern trifft nicht nur auf Zustimmung in der Wählerschaft: 53 Prozent sind dafür, aber beachtliche 37 Prozent lehnen das ab. Auch am 4. Dezember ist mit einer großen Wahlbeteiligung zu rechnen. Bereits heute sind sich 67 Prozent der Wähler ganz sicher, dass sie wählen gehen werden. 18 Prozent wollen „ziemlich sicher“ ihre Stimme abgeben. Nur unter den ÖVP-Wählern sind es nur 59 Prozent, die „sicher“ wählen wollen. Matzka: „In dieser Gruppe herrscht demnach die größte Unsicherheit.“

Wer hat nun Vorteile durch die Verschiebung?

Matzka: „18 Prozent der Österreicher denken, dass Norbert Hofer durch die Verschiebung Vorteile hat, 12 Prozent glauben an Vorteile für Alexander van der Bellen. 66 Prozent der Befragten sind aber der Meinung, dass die Verschiebung für keinen der beiden Kandidaten Vor-oder Nachteile bringt.“

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